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  <title>Mexiko</title>
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  <description>Feed Mexiko</description>
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  <pubDate>Thu, 21 May 2026 18:30:52 +0200</pubDate>
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        <title>Mexiko - 1</title>
        <description><![CDATA[ Antikapitalist International Mexiko Hier ist die Seite&nbsp;Mexiko&nbsp;mit&nbsp; Nachrichten und Analysen von Antikapitalist International. Hinweise, Erg&auml;zungen und Kritiken sehr gerne an die Redaktion@Antikapitalist.eu]]></description>
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        <pubDate>Thu, 21 May 2026 18:30:52 +0200</pubDate>
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        <title>Mexiko - 2</title>
        <description><![CDATA[ Mexiko im Aufschwung? – Antikapitalismus n&ouml;tig! Im Vergleich zu L&auml;ndern wie Japan, Frankreich, Italien oder den USA ist Mexiko unter Pr&auml;sidentin Claudia Sheinbaum Pardo vermeintlich im Aufschwung. Das Land war 1982 und 1994 jeweils am Rande der Zahlungsunf&auml;higkeit, hat sich jedoch deutlich stabilisiert. Besonders seit der Amts&uuml;bernahme Sheinbaums gibt es enorme staatliche Investitionen in die Infrastruktur – etwa Br&uuml;cken, Eisenbahnen, die Wasserversorgung, Bildung, Sport, Umweltschutz und Kultur. Gleichzeitig gibt es Verfassungs&auml;nderungen, die Zuwendungen an indigene Gemeinschaften vorschreiben; auch Frauen und Opfer krimineller Gewalt werden unterst&uuml;tzt. Die Zahl der Stipendiaten an Hochschulen wurde verdoppelt, Medien werden gesch&uuml;tzt und gef&ouml;rdert. Die steigenden Energie- und Kraftstoffpreise wurden gedeckelt und subventioniert. Der Verkauf von Wasserrechten wurde verboten, nicht genutzte Rechte wurden annulliert, und das Wasser wurde b&auml;uerlichen Betrieben zur Verf&uuml;gung gestellt. Sheinbaum sieht sich als Pr&auml;sidentin einer Volksregierung, die vom Volk ist und f&uuml;r das Volk arbeitet, wobei sie die kulturelle und moralische F&uuml;hrungsrolle der indigenen V&ouml;lker hervorhebt. „Nieder mit Korruption und Privilegien!", gibt sie als Parole der Regierung aus. Au&szlig;enpolitisch hat Mexiko den Staat Pal&auml;stina anerkannt und sich der V&ouml;lkermord-Klage gegen das Regime in Tel Aviv vor internationalen Strafgerichten angeschlossen. Zudem wird Kuba, das sich in einer Wirtschaftskrise und unter Druck des Trump-Regimes befindet, erheblich mit Kraftstoffen, Nahrungsmitteln und anderen G&uuml;tern unterst&uuml;tzt. Au&szlig;erdem gibt es Kleinkredite f&uuml;r kapitalistische Kleinunternehmen. Die &ouml;konomische Grundlage Mexikos ist derzeit eine Ausweitung des Handels, eine Aufbl&auml;hung des umlaufenden Verm&ouml;gens, steigende Exporte und eine „&Ouml;ffnung" gegen&uuml;ber internationalem Kapital. Um die unberechenbare Zollpolitik und die Abschottung der USA unter Donald Trump auszugleichen, gibt es Kooperationen mit Kanada, der EU und mit BRICS-Mitgliedern wie Brasilien. Black-Rock-Chef Larry Fink kam pers&ouml;nlich nach Mexiko, um Anlagem&ouml;glichkeiten mit der Regierungschefin zu besprechen. Auch f&uuml;r inl&auml;ndische Unternehmerverb&auml;nde, etwa der Zuckerindustrie, hat Sheinbaum ein offenes Ohr. Einige Erfolge zeigen sich derzeit: Die Zahl der Arbeitspl&auml;tze in Mexiko ist im ersten Quartal 2026 um 422.000 gestiegen. Die Mordrate ist um 34 Prozent auf 52,5 pro Tag gesunken, was nat&uuml;rlich immer noch immens hoch ist. Die Morde finden meist im Rahmen von Schutzgelderpressungen statt, bei denen Zahlungsunf&auml;hige oder Zahlungsunwillige oder deren Angestellte bzw. Familienmitglieder ermordet werden. Des Weiteren ermorden die kriminellen Banden auch Gegner, die ihr Banditentum anprangern. Drogen sind ein wichtiges Instrument der Bandenbosse, da ihre Mitglieder abh&auml;ngig gemacht werden.Die Kriminalit&auml;t ist zwar r&uuml;ckl&auml;ufig, aber weiterhin extrem hoch. Der Kapitalismus aber ist – global und auch in Mexiko – ein betr&uuml;gerischer Kettenbrief, der an sein unvermeidliches Ende gekommen ist. Der Aufschwung ist daher tempor&auml;r und wird zwangsl&auml;ufig wieder in die Krise m&uuml;nden. N&ouml;tig ist eine antikapitalistische Politik mit bedingungslosem Grundeinkommen, Deckelung von Einkommen und Verm&ouml;gen, Kapitalverkehrskontrollen und generell einer Umstellung vom Kapitalismus (mit Lohn, Preis und Profit) auf die Bed&uuml;rfnisse der Bev&ouml;lkerung. Um dies durchzusetzen, ist eine breite antikapitalistische Bewegung n&ouml;tig. Daf&uuml;r werben wir: Der Kapitalismus ist kein Naturgesetz, sondern ein aufgezwungenes, unnat&uuml;rliches, ideologisches und extrem krisenhaftes System, das immer eine herrschende Klasse braucht. Die hohe Moral und Kultur der indigenen V&ouml;lker kann auf der Basis der fortgeschritteneren Produktivkr&auml;fte in ganz Mexiko und weltweit durchgesetzt werden. Redaktion Mexiko, 15.5.2026]]></description>
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        <pubDate>Thu, 21 May 2026 18:30:52 +0200</pubDate>
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