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  <title>Madagaskar</title>
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  <pubDate>Mon, 11 May 2026 15:08:09 +0200</pubDate>
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        <title>Madagaskar - 1</title>
        <description><![CDATA[ Nichts neues aus Madagaskar Die Redaktion versucht weiter Infos aus Madagaskar zu bekomen, was sich jedoch als schwierig erweist. Es gibt nach wie vor noch wenig Strom, wenig Internet und wenig technische Ger&auml;te und folglich kaum User in globalen oder lokalen Netzwerken auf der Insel. Die Lage der Insel ist abgeschieden vom afrikanischen Kontinent, weshalb sich das Interesse gro&szlig;er M&auml;chte und anderer Staaten in Grenzen h&auml;lt. F&uuml;r die Bev&ouml;lkerung d&uuml;rfte die Lage nach der Revolution zumindest leicht entspannt sein, die Nahrungsmittelversorgung d&uuml;rfte sich zumindest etwas verbessert haben. Das Polio Virus (Kinderl&auml;hmung) konnte offenbar zur&uuml;ckgedr&auml;ngt werden, was auf eine verbesserte Gesundheitsversorgung schlie&szlig;en l&auml;sst. Der neue Pr&auml;sident verzichtet laut seinem Medienacount auf das Gehalt und lebt weiterhin von seinem wesentlich geringeren Gehalt als Offizier der Streitkr&auml;fte. Redaktion Afrika, Madagaskar, 24.11.2025]]></description>
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        <pubDate>Mon, 11 May 2026 15:08:09 +0200</pubDate>
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        <title>Madagaskar - 2</title>
        <description><![CDATA[Was planen die Soldatenr&auml;te? Putsch in Madagaskar! Die gro&szlig;e Insel Madagaskar, oft auch als "achter Kontinent" bezeichnet, z&auml;hlt seit jeher zu den &auml;rmsten L&auml;ndern der Welt. Die Situation f&uuml;r die breite Masse der Bev&ouml;lkerung, f&uuml;r Arbeiter und Jugendliche, hat sich in den letzten Monaten noch erheblich versch&auml;rft. Dies liegt zum einen an den hohen Z&ouml;llen, die US-Pr&auml;sident Trump auf madagassische Produkte verh&auml;ngt hat, und zum anderen an der schweren Krise der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich, die auf der Insel nach wie vor gro&szlig;en Einfluss besitzt. Massendemonstrationen gegen die untragbaren Lebensbedingungen f&uuml;hrten im September zu einer schweren Regierungskrise. Im Verlauf dieser Krise verweigerten Teile des Milit&auml;rs den Befehl, schossen nicht l&auml;nger auf die Demonstrierenden und schlossen sich ihnen sogar an. Das CAPSAT (Corps d'arm&eacute;e des personnels et des services administratifs et techniques) stellt in Madagaskar de facto einen informellen Staat im Staate dar. Diese Einheit hat bereits alle bisherigen Pr&auml;sidenten gest&uuml;rzt und neue ernannt. Nun hat das CAPSAT auch den amtierenden Pr&auml;sidenten gest&uuml;rzt und seinen eigenen Befehlshaber, Oberst Michael Randrianirina, zum &Uuml;bergangspr&auml;sidenten ernannt. Das CAPSAT ist nicht nur die Eliteeinheit der madagassischen Armee, es kontrolliert auch die Soldzahlungen, die Personalpolitik und die gesamte Logistik der restlichen Armeeteile sowie anderer Sicherheitskr&auml;fte. Dar&uuml;ber hinaus bekleiden CAPSAT-Mitglieder wichtige Positionen in Wirtschaft und Politik. So war der jetzige Chef des CAPSAT und nunmehrige &Uuml;bergangspr&auml;sident zeitweise Gouverneur des Bundesstaates Androy, bevor er zu seinem Posten beim CAPSAT zur&uuml;ckkehrte. Er war ein Kritiker des nun gest&uuml;rzten Pr&auml;sidenten, der ihn wegen "Putschbestrebungen" anklagen lassen wollte – ein Vorhaben, das jedoch am Widerstand des CAPSAT scheiterte. Durch die ver&auml;nderte au&szlig;en- und innenpolitische Lage sah sich die Mehrheit des CAPSAT nun zum Handeln gezwungen. Sie trat die Flucht nach vorne an und stellte sich an die Spitze der Proteste. Bei den Protesten in Madagaskar spielen nat&uuml;rlich auch die erfolgreichen Aufst&auml;nde und Befreiungsbewegungen in anderen Teilen Afrikas, wie etwa in der Sahelzone, eine Vorbildrolle. Eine Abkehr vom Westen und eine Hinwendung zu Russland, China oder Indien wird als Alternative und L&ouml;sung der Krise propagiert. Durch die anhaltenden Aufst&auml;nde drohte auch dem CAPSAT ein Bedeutungsverlust, zumal sich Teile der Armee bereits den Protesten angeschlossen hatten. Der neue Milit&auml;rrat hat bislang kein politisches Programm vorgelegt, sondern lediglich den Pr&auml;sidenten abgesetzt und den Senat aufgel&ouml;st. Die humanit&auml;ren Probleme in Madagaskar m&uuml;ssen dringend gel&ouml;st werden: Alle Menschen brauchen ausreichend sauberes Wasser, Nahrungsmittel, Unterk&uuml;nfte, Energie und eine funktionierende Gesundheitsversorgung. Seuchen wie Pest und Cholera m&uuml;ssen endg&uuml;ltig besiegt werden. Kurz gesagt, es bedarf der Teilhabe und Beteiligung aller Menschen, um die Krise zu &uuml;berwinden und eine Zukunftsperspektive zu er&ouml;ffnen. Mit den kapitalistischen Methoden der Vergangenheit ist dies unm&ouml;glich. Sollte sich das CAPSAT diesem notwendigen Weg verweigern, werden die Massen erneut aktiv werden. Redaktion Afrika, Madagaskar&nbsp;17.10.2015 Erg&auml;nzung vom 20.10.2025:In den letzten Tagen hat sich der neue Pr&auml;sident Randrianirina, eigenen Postings in sozialen Medien nach, pers&ouml;nlich um die Energie und Wasserversorgung gek&uuml;mmert.&nbsp; Es soll sofortma&szlig;nahmen geben&nbsp;und langfristige Pl&auml;ne sollen ausgearbeitet werden, um die Versorgung der Bev&ouml;lkerung zu verbessern.&nbsp; Au&szlig;erdem ist eine russische Delagtion auf der Insel, vermutlich um die Lieferung von dringend ben&ouml;tigten Nahrungsmitteln und anderer G&uuml;ter zu besprechen.&nbsp; Mit Ruphin Fortunat Dimbisoa Zafisambo wurde ein neuer Regierungschef eingesetzt.&nbsp; Dieser scheint wie der aktuelle Pr&auml;sident auch dem eher linken Fl&uuml;gel der CAPSAT anzugeh&ouml;ren und gilt als Experte in Weltern&auml;hrungsprogrammen. "Macht den Weg frei f&uuml;r die Jugend !", soll der neue Pr&auml;sident&nbsp;Randrianirina ausgerufen haben. Au&szlig;erdem wurde der Korruption der Kampf angesagt. Weiteres ist bisher nich bekannt, insbesondere ob wichtige Produktionsmittel enteignet und Instandgesetzt werden, Bodensch&auml;tze und illegale Verm&ouml;gen vergesellschaftet werden, R&auml;te mit Imperativem Mandat eingesetzt werden usw. Die Richtige Richtung scheint angezeigt zu sein, alte Machteliten und Weltm&auml;chte k&ouml;nnten jedoch versuchen sich in den Weg zu stellen. ]]></description>
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        <pubDate>Mon, 11 May 2026 15:08:09 +0200</pubDate>
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