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  <title>Nigeria</title>
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  <pubDate>Mon, 11 May 2026 15:08:10 +0200</pubDate>
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        <title>Nigeria - 1</title>
        <description><![CDATA[ Trump droht Nigeria mit Einmarsch! &Ouml;lkrise in Nigeria und Westafrika! In weiten Teilen Zentral- und Westafrikas herrscht eine schwere Energiekrise. Dabei verf&uuml;gen viele L&auml;nder der Region &uuml;ber enorme Erd&ouml;lvorkommen. Allein der gro&szlig;e Staat Nigeria liegt praktisch auf einem &Ouml;lfeld und z&auml;hlt zu den bedeutendsten &ouml;lexportierenden L&auml;ndern weltweit. Infolge der Sanktionen gegen Russland und andere L&auml;nder ist nigerianisches und afrikanisches Erd&ouml;l f&uuml;r kapitalistische Akteure noch wichtiger geworden. Westliche Konzerne verkaufen fast die gesamte F&ouml;rdermenge in L&auml;nder, die in Dollar oder Euro bezahlen, und liefern fertige Kraftstoffe sowie andere Produkte teuer zur&uuml;ck nach Nigeria und in andere afrikanische Staaten. Die nigerianische Regierung subventioniert diese Importe mit hohen Summen – rund 30 Milliarden Dollar –, was das eigentlich rohstoffreiche Land immer weiter verschuldet. In der Folge kann die Bev&ouml;lkerung kaum noch mit grundlegender &ouml;ffentlicher Versorgung wie Energie und Wasser versorgt werden. Nigeria besitzt eigene gro&szlig;e Raffinerien, die nicht nur das eigene Land, sondern ganz Afrika mit Erd&ouml;lprodukten versorgen k&ouml;nnten. Allerdings verkaufen die westlichen &Ouml;lkonzerne aus Profitgr&uuml;nden nicht an nigerianische oder andere afrikanische Raffinerien, sodass diese nur gering ausgelastet sind. Daher sind viele Nigerianer:innen und Bewohner:innen anderer afrikanischer L&auml;nder gezwungen, ihre eigene Energie- und Wasserversorgung aufzubauen. Pumpen und andere Ger&auml;te ben&ouml;tigen Strom, der oft mit Dieselgeneratoren erzeugt wird. Da Kraftstoffe f&uuml;r Generatoren und Fahrzeuge jedoch sehr teuer oder unbezahlbar sind, h&auml;ufen sich &Uuml;berf&auml;lle auf Kraftstofftransporte und das illegale Anzapfen von Leitungen. Die Krise versch&auml;rft sich durch die Verteuerung und Verknappung dringend ben&ouml;tigter Erd&ouml;lprodukte. Nigeria droht im Chaos zu versinken, das zunehmend auch auf die Staaten West- und Zentralafrikas &uuml;bergreift. Es bilden sich Banden, die gezielt Kraftstofftransporte &uuml;berfallen und die Ware &uuml;ber Hehler verkaufen – unter anderem, um ihre Milizen zu bewaffnen und zu finanzieren. Auch andere L&auml;nder im Umfeld der AES-Allianz der Sahelstaaten sind von dieser krisenhaften Entwicklung betroffen. Dort entstehen ebenfalls Banden, die es auf &Ouml;ltransporte abgesehen haben. Der AES-Staat Mali erlebte in der vergangenen Woche eine Kraftstoffkrise, nachdem auch Transporte aus den westafrikanischen K&uuml;stenstaaten nach Mali &uuml;berfallen worden waren. Letztlich sind auch die westlichen &Ouml;lkonzerne vom kapitalistischen Chaos in Nigeria und anderen L&auml;ndern betroffen, da mittlerweile ihre eigene &Ouml;lf&ouml;rderung und -transporte bedroht sind. Sie haben nun den derzeitigen US-Pr&auml;sidenten Trump alarmiert, der Nigeria prompt mit einem Einmarsch von US-Truppen gedroht hat. Als Vorwand dient ihm die angebliche Christenverfolgung in dem Land – in der Hoffnung, auch innenpolitisch wieder mehr Zustimmung bei christlichen Fundamentalisten zu gewinnen. Die einzige M&ouml;glichkeit, das kapitalistische Chaos zu &uuml;berwinden, ist eine antikapitalistische Politik. Die &Ouml;lkonzerne, die sich &Ouml;lfelder und Profite durch Korruption unrechtm&auml;&szlig;ig angeeignet haben, m&uuml;ssen enteignet werden. Das Erd&ouml;l muss in erster Linie an Raffinerien und Verarbeitungsbetriebe vor Ort geliefert werden, damit die Bev&ouml;lkerung und der Staat &uuml;ber mehr Mittel verf&uuml;gen, um Wirtschaft und Gesellschaft im Interesse der Menschen zu organisieren. Die drei Staaten der Sahel-Allianz (AES) gehen unter F&uuml;hrung der Soldatenr&auml;te in diese Richtung. Als Binnenstaaten sind&nbsp;Mali, Niger und Burkina Faso&nbsp;jedoch teilweise ebenfalls von der &Ouml;lkrise betroffen. Alle drei L&auml;nder verzeichnen gro&szlig;e Erfolge im Kampf gegen die immer wieder eindringenden Banden aus Nachbarl&auml;ndern und unterst&uuml;tzen sich gegenseitig: So schickte Niger in dieser Woche 100 Tanklastz&uuml;ge mit Kraftstoff nach Mali, das nun auch gezwungen ist, eine eigene Raffinerie zu bauen, um heimisches Erd&ouml;l zu verarbeiten. Eine Revolution gegen den Kapitalismus ist notwendig – besonders in Staaten wie Nigeria!Redaktion Afrika, Nigeria, 2.11.2025]]></description>
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        <pubDate>Mon, 11 May 2026 15:08:10 +0200</pubDate>
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