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  <title>Soziales</title>
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  <description>Feed Soziales</description>
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  <pubDate>Mon, 11 May 2026 15:07:50 +0200</pubDate>
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        <title>Soziales - 1</title>
        <description><![CDATA[Soziale Themen Hier ist der&nbsp;Bereich&nbsp;Soziales von Antikapitalist International.&nbsp;Wir begleiten die&nbsp;sozialen K&auml;mpfe solidarisch und st&auml;rken Sie mit antikapitalistischen Analysen und Berichten.Erg&auml;nzungen, Kritiken oder Artikelvorschl&auml;ge k&ouml;nnen&nbsp;gerne per Mail an die Redaktion@Antikapitalist.EU geschickt werden.&nbsp;]]></description>
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        <pubDate>Mon, 11 May 2026 15:07:50 +0200</pubDate>
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        <title>Soziales - 2</title>
        <description><![CDATA[F&uuml;r Preiskontrollen zum Schutz der Verbraucher Spekulantentum verbieten ! Die Preise f&uuml;r Verbraucher steigen weiterhin extrem an.&nbsp; Die haupts&auml;chliche Ursache ist aber nicht ein Mangel an Waren und G&uuml;tern sondern die Aktivit&auml;ten der Spekulanten.&nbsp; Erdgas steigt zum Beispiel stark an und verteuert die Energiekosten extrem, obwohl zum Beispiel auch Russland weiterhin wie gew&ouml;hnlich Gas aus den bestehenden Leitungen liefert und Vorr&auml;te f&uuml;r mindestens 1 halbes Jahr vorhanden sind.&nbsp; Selbig mit &Ouml;l und Kraftstoffen,&nbsp; hier werden fasst st&uuml;ndlich die Preise wegen lancierter Ger&uuml;chte ge&auml;ndert und erh&ouml;ht. Die Preise f&uuml;r Nahrungsmittel und Waren des t&auml;glichen Bedarfes steigen auch extrem an. Obwohl auch diese G&uuml;ter in gro&szlig;em &Uuml;berfluss vorhanden sind, wurden aber auch hier allein nur in diesem Jahr 2022 die Preise um etwa 20 Prozent erh&ouml;ht.&nbsp; Die Regierung will nun angeblich Gegensteuern, um die folgen der Spekulationen etwas abzumildern sollen Steuern auf diese Produkte gesenkt werden.&nbsp; Leider geht auch Die Linke diesen Weg und fordert Steuersenkungen, anstatt die Gelegenheit zu nutzen und das kapitalistische Spekulantentum anzugreifen und diese Praktiken zu stoppen. Staatliche Preiskontrollen w&auml;ren schon lange n&ouml;tig, Preiserh&ouml;hungen m&uuml;ssten dann bei den Verbraucherministerien angemeldet und begr&uuml;ndet werden und nach Pr&uuml;fung erst einmal genehmigt werden. Sie m&uuml;ssten also begr&uuml;ndet werden und dies w&auml;re nat&uuml;rlich meist nicht m&ouml;glich, weil die Einkaufspreise gepr&uuml;ft werden k&ouml;nnten.&nbsp; Nat&uuml;rlich ist dies ein schwerer Eingriff in den angeblichen „Markt“, aber dieser funktioniert f&uuml;r Verbraucher so oder so nicht.&nbsp; Preiskontrollen sind neben anderen ein Hebel um dieses nicht funktionierende System zu ersetzen und zu &uuml;berwinden. Nat&uuml;rlich werden einmal auch kapitalistische Str&ouml;mungen diese Forderung aufgreifen,&nbsp; wenn Sie sich zur „Rettung“ ihres Systems gen&ouml;tigt sehen.&nbsp; Preiskontrollen, Kapitalverkehrskontrollen, Enteignung von Oligarchen usw. sind antikapitalistische Forderungen die schwer in das System eingreifen und dessen &Uuml;berwindung vorantreiben. Soweit kapitalistische Str&ouml;mungen dazu gezwungen sein werden zeigt dies nur, wie schlecht es um dieses System steht. ]]></description>
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        <pubDate>Mon, 11 May 2026 15:07:50 +0200</pubDate>
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        <title>Soziales - 3</title>
        <description><![CDATA[Mikrokredite f&uuml;r Finanzkonzerne: Entwicklungshilfe f&uuml;r den Kapitalismus! Sogenannte „Mikrokredite“ werden von der Regierung, Stiftungen und Banken als angebliche Entwicklungshilfe f&uuml;r arme Menschen in Entwicklungsl&auml;ndern dargestellt. Die Wahrheit ist jedoch, dass davon lediglich Banken und Finanzkonzerne profitieren, w&auml;hrend arme Menschen in den Ruin getrieben und enteignet werden. Sehenswert zu diesem Thema ist die ZDF-Dokumentation, die unter folgendem Link abrufbar ist:https://www.zdf.de/dokumentation/die-spur/armut-frauen-schulden-investment-100.html. In Kambodscha und vielen anderen L&auml;ndern werden Menschen von Dr&uuml;ckerkolonnen der Finanzkonzerne regelrecht dazu gedr&auml;ngt, diese „Mikrokredite“ aufzunehmen. Als Sicherheiten werden ihnen oft lebensnotwendige Reisfelder abverlangt, die ihnen bei Zahlungsunf&auml;higkeit entzogen werden. Die Zinsen und „Bearbeitungsgeb&uuml;hren“ sowie die Gewinne der Finanzkonzerne und kapitalistischen Stiftungen sind extrem hoch. Unter dem Deckmantel der Entwicklungshilfe und Mildt&auml;tigkeit wird damit vor allem das kapitalistische System exportiert und etabliert, w&auml;hrend vorhandene Strukturen zerschlagen werden. Viele Menschen sehen sich gezwungen, ins Ausland zu fliehen, weil der unmenschliche Kapitalismus ihnen die Lebensgrundlage raubt. Regierungen, die einen solchen unmenschlichen Kapitalismus exportieren oder importieren, m&uuml;ssen abgelehnt und abgesetzt werden! Weitere Informationen zur Struktur der „Mikrokredite“ sind auch unter folgendem Link zu finden:https://de.wikipedia.org/wiki/Mikrokredit#Kritik. Redaktion 5 September 2024]]></description>
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        <pubDate>Mon, 11 May 2026 15:07:50 +0200</pubDate>
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        <title>Soziales - 4</title>
        <description><![CDATA[Gewerkschaftsbosse&nbsp;gegen Grundeinkommen! &nbsp; Von Siegfried Buttenm&uuml;ller und Dr. Nikolaus G&ouml;tz &nbsp; F&uuml;hrende Gewerkschaftsvertreter wie beispielsweise DGB Chef Reiner Hoffmann und IG Metall Chef J&ouml;rg Hofmann haben sich am 1. Mai 2018 &uuml;ber die b&uuml;rgerlichen Medien vehement gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) ausgesprochen. Der DGB Chef glaubt, dass die Menschen mit einer „Stillhaltepr&auml;mie" auf das Abstellgleis geschoben werden, weil sie keine Perspektive f&uuml;r die kapitalistische Erwerbsarbeit h&auml;tten. Er glaubt, dass der Kampf f&uuml;r das 'Bedingungslose Grundeinkommen' (BGE) eine „absolute Fehlorientierung" sei. Der IG Metall Chef meint auch, dass dies lediglich eine „Alimentierung" sei und kein Broterwerb, so dass die Leute mit bedingungslosem Einkommen lediglich zuhause herumsitzen w&uuml;rden. Auch „Linke" wie die Bundestagsfraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht wenden sich seit Jahren entschieden gegen das bedingungslose Grundeinkommen. &nbsp; Marxisten sind nat&uuml;rlich f&uuml;r die &Uuml;berwindung der Lohnarbeit als Teil des Lohn-Preis-Profit-Systems &uuml;berhaupt. Bei der heutigen Lohnarbeit geht es auch nicht mehr um die Schaffung wirklicher Werte f&uuml;r die Gesellschaft und die Menschen, sondern um die Schaffung von L&ouml;hnen und Profiten durch den Staat sowie durch m&auml;chtige Monopole. Die Kapitalisten und ihr Staat m&ouml;chten die Atomindustrie, weil dort Profite und L&ouml;hne winken, doch stellt diese Technologie nicht nur keinen Wert f&uuml;r die Gesellschaft dar, sie droht sogar gro&szlig;e Teile des ganzen Planeten unbewohnbar zu machen. Selbiges gilt in der Fahrzeugindustrie, wo &uuml;ber viele Jahrzehnte hinweg der Verbrennungsmotor von den &Ouml;lproduzenten, den &Ouml;lkonzernen und ihrem Staat gef&ouml;rdert wurde und wird. Auch in diesem inzwischen r&uuml;ckst&auml;ndigen Industriezweig werden keine n&uuml;tzlichen Werte f&uuml;r die Gesellschaft geschaffen: Im Gegenteil,&nbsp; es werden die Lebensgrundlagen aller Menschen erheblich besch&auml;digt. Auch in der Landwirtschaft geht es mit Hilfe des Staates nur darum, m&ouml;glichst viele Profite zu erzeugen, wobei die L&ouml;hne oft noch sehr gering sind. Der ganze Bereich der Banken schafft auch keinen eigentlichen Wert f&uuml;r die Gesellschaft, doch der Sektor wird mit hohen Milliardenbetr&auml;gen subventioniert und mit Gesetzen gef&ouml;rdert. Solche Negativbeispiele gibt es noch viele! &nbsp; 'Lohn und Profit' sind eben kein Wert f&uuml;r die Gesellschaft an sich, sondern Teil des kapitalistische Systems, das ganz eigene und andere Wertma&szlig;st&auml;be hat. Marxisten denken nat&uuml;rlich &uuml;ber diesen Privaterwerb hinaus und berechnen den Wert, den die Produktion f&uuml;r die ganze Gesellschaft hat. L&ouml;hne und Profite sind heute k&uuml;nstlicher Natur. Es gibt sie nur noch, weil kapitalistische Monopole den Staat beherrschen und bestimmen! Und sie bestimmen auch, wer &uuml;berhaupt L&ouml;hne und Profite bekommt. Auch die H&ouml;he dieser privaten „Erwerbseinkommen" wird durch F&ouml;rderung, staatliche Vorgaben und auch durch Betr&uuml;gereien bei Abgaswerten, Strahlenemissionen, Schadstoffmessungen usw. bestimmt. Die L&ouml;hne und Einkommen haben so oder so nichts mehr mit geschaffenen Werten zu tun und sie basieren auch nicht mehr darauf. Eigentlich sind sie nichts anderes als staatliche und k&uuml;nstliche Einkommen.&nbsp; Doch der Unterschied besteht darin, wer letzlich &uuml;ber die Produktion bestimmt und wer dar&uuml;ber entscheidet,&nbsp; ob, an wen, und wie viel, Einkommen verteilt wird. Es geht also um nichts weniger, als um die Macht in der Gesellschaft. Darum, ob die Spaltung der Gesellschaft in Klassen beibehalten wird oder darum, ob ein Kurs zu deren &Uuml;berwindung eingeschlagen wird. Der angebliche Gegensatz zwischen „Kapital und Arbeit" besteht nicht, wie die Gewerkschaftsb&uuml;rokratie behauptet. Beides sind Komponenten des kapitalistischen Systemes und aneinander gekoppelt - so wie es Marx in allen seinen Werken zur politischen &Ouml;konomie sehr umfangreich darlegte. Das jetzige Wirtschaftssystem ist undemokratisch und sehr gef&auml;hrlich, weil kapitalistische Monopole &uuml;ber die Produktion bestimmen. Das geforderte 'Bedingungslose Grundeinkommen' w&uuml;rde bedeuten, dass die Kontrolle &uuml;ber die Produktion in der Gesellschaft "nach unten" verlagert werden w&uuml;rde. Jeder Mensch w&uuml;rde mit seiner Arbeitskraft und seinem Konsumverhalten selbst dar&uuml;ber bestimmen, was und wie produziert wird. Niemand w&uuml;rde mehr gezwungen sein, in Altindustrien wie der Atomindustrie, im Verbrennungsmotorbau, der R&uuml;stungsindustrie, der Massentierhaltung, der Staatsb&uuml;rokratie oder sonst einer 'Industrie' mit f&uuml;r die Menschen "sch&auml;dlicher Produktion" zu arbeiten. Solch unsinnige Arbeit und unsinnige Produktion kann eben nur durch den Arbeitszwang erzwungen werden, und daf&uuml;r treten diese Gewerkschaftsb&uuml;rokraten ein. F&uuml;r die Gesellschaft sinnvolle Arbeit bleibt jedoch sehr oft unbezahlt, wird benachteiligt, sogar unter Strafte gestellt oder komplett verhindert. Nat&uuml;rlich gibt es auch schlechte Modelle f&uuml;r ein 'Grundeinkommen', genau wie es auch massenhaft schlechte und ungerechte Lohneinkommen gibt. Der Kampf um die Bedingungen der Einkommen, der Kampf f&uuml;r ein antikapitalistisches und bedingungsloses Grund-Einkommen ist jedoch ab sofort "das zentrale Thema" der politischen Auseinandersetzung und der wesentlichste Teil des laufenden Klassenkampfes. &nbsp; Urspr&uuml;nglich waren die Gewerkschaften auch als Schulen der Arbeiter f&uuml;r eine zuk&uuml;nftig bessere Gesellschaft gedacht. In ihnen sollte fortschrittliches Wissen verbreitet und in die Gesellschaft hineingetragen werden. Die „Arbeit" der Gewerkschaftsbosse Hoffmann &amp; und Hofmann ist gesellschaftlich 'reaktionn&auml;r' und extrem 'kontraproduktiv'! In diesem Sinne haben ihre Aussagen keinerlei Wert f&uuml;r die Gesellschaft. Diese Bosse verteidigen den Kapitalismus und ein industrielles Produktionssystem mit einer &uuml;berbezahlten B&uuml;rokratie gegen die Arbeiter- und Menscheninteressen, wohl wissend, dass sie wie die Atomindustrie oder die Verbrennungsmotorfahrzeugindustrie l&auml;ngst &uuml;berfl&uuml;ssig sind. &nbsp; 11.8. 2018 &nbsp; Quelle:http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/gewerkschaften-lehnen-bedingungsloses-grundeinkommen-ab-a-1205467.html &nbsp; Die Autoren verweisen auf fr&uuml;heren Artikel zu bedingungslosen Einkommen zum Beispiel:http://www.scharf-links.de/48.0.html?&amp;tx_ttnews[swords]=buttenm%C3%BCller&amp;tx_ttnews[pointer]=2&amp;tx_ttnews[tt_news]=62603&amp;tx_ttnews[backPid]=65&amp;cHash=530a8953e5 &nbsp; &nbsp; Oder&nbsp;http://antikapitalist.eu/fuer_bedingungslose_einkommen.html]]></description>
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        <pubDate>Mon, 11 May 2026 15:07:50 +0200</pubDate>
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        <title>Soziales - 5</title>
        <description><![CDATA[Grundlagen antikapitalistischer Politik: F&uuml;r gute bedingungslose Einkommen! Die Partei Die Linke lehnt bedingungslose Einkommen ab – ebenso wie die Splittergruppen des sich immer weiter zersetzenden Lagers der Staatskapitalisten und Leninisten. Der Grund daf&uuml;r ist, dass sie den Kapitalismus, der vor allem auch in der Lohnsklaverei besteht – wie Karl Marx immer wieder betonte –, verteidigen und beibehalten wollen. Zudem versuchen sie, sich bei den privilegierten Funktion&auml;ren und Mitgliedern der Lohnarbeiterorganisationen beliebt zu machen, indem sie deren Rolle besch&ouml;nigen, verkl&auml;ren und als „linkes“ Feigenblatt nutzen wollen. F&uuml;r Antikapitalisten hingegen sind gute bedingungslose Einkommen ein essenzieller Bestandteil der &Uuml;berwindung des kapitalistischen Systems. Zum einen verschaffen sie den unterdr&uuml;ckten Klassen Freiraum: Menschen sind nicht l&auml;nger gezwungen, sch&auml;dliche oder sinnlose Arbeiten zu verrichten, und k&ouml;nnen diese ablehnen, da sie finanziell abgesichert sind. Zum anderen bleibt so mehr Zeit f&uuml;r gesellschaftlich n&uuml;tzliche und notwendige T&auml;tigkeiten wie die Pflege kranker Menschen, Kinderbetreuung, Kultur, Kunst, Schriftstellerei, Politik oder ehrenamtliches Engagement in Vereinen. F&uuml;r Wladimir Iljitsch Uljanow (Lenin) z&auml;hlten bedingungslose Einkommen jedoch zu den „Kinderkrankheiten des Kommunismus“ – wie auch viele andere wesentliche Forderungen von Karl Marx und den Kommunisten. Gute bedingungslose Einkommen sind jedoch eine entscheidende soziale Forderung und ein notwendiger Schritt zur &Uuml;berwindung der kapitalistischen Lohnarbeit – und des Systems insgesamt. Kapitalisten und B&uuml;rokraten wehren sich vehement gegen diese antikapitalistische Forderung, da sie durch sie ihre eigene Existenzberechtigung verlieren w&uuml;rden. Denn nur der Kapitalismus braucht Kapitalisten und B&uuml;rokraten; in einer freien Gesellschaft sind sie &uuml;berfl&uuml;ssiger Ballast, ja sogar sch&auml;dlich. Es ist au&szlig;erdem mehr als genug Geld vorhanden, um eine solche Politik zu finanzieren – falls die Gesellschaft &uuml;berhaupt noch Kapital verwenden m&ouml;chte. Redaktion, 16. Dezember 2024 Artikel in Soziales / Bedingungslose Einkommen]]></description>
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        <pubDate>Mon, 11 May 2026 15:07:50 +0200</pubDate>
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        <title>Soziales - 6</title>
        <description><![CDATA[Petition des Atac-Netzwerks: Verm&ouml;gensteuer f&uuml;r Reiche? In den letzten Jahren haben SPD, Linke und Gr&uuml;ne wiederholt Forderungen nach einer Verm&ouml;gensteuer erhoben. Doch trotz der Debatten um h&ouml;here Besteuerung gro&szlig;er Verm&ouml;gen und Einkommen wurde diese nicht umgesetzt – nicht zuletzt aufgrund des Vetos der FDP in der Bundesregierung. Dabei kommt die Forderung nach einer Verm&ouml;gensteuer sogar aus unerwarteter Richtung: Beim Weltwirtschaftsforum 2025 in Davos sprachen sich 370 Milliard&auml;re und Superreiche &ouml;ffentlich daf&uuml;r aus. Nun hat das parteiunabh&auml;ngige Atac-Netzwerk eine Petition an den Bundestag gestartet, um eine Debatte &uuml;ber die Einf&uuml;hrung der Steuer in der kapitalistischen Institution Bundestag zu erzwingen. Das Quorum von 30.000 Unterschriften wurde bereits erreicht – damit muss sich das Parlament mit dem Anliegen befassen. Tats&auml;chlich existiert die Verm&ouml;gensteuer bereits im Gesetz, wird jedoch aufgrund eines Verfassungsgerichtsurteils, das „Ungleichbehandlung" moniert, nicht erhoben. Gleichzeitig zeigen sich die Reichen und die politisch-wirtschaftliche Elite besorgt &uuml;ber die Stabilit&auml;t des kapitalistischen Systems. Auf EU-Ebene werden bereits sch&auml;rfere Kontrollen vorbereitet, und es kursieren Ger&uuml;chte &uuml;ber m&ouml;gliche Zwangsabgaben, Zwangsanleihen oder „Kriegskredite" f&uuml;r Gro&szlig;verm&ouml;gen. Dass Verm&ouml;gen ungerecht verteilt sind, muss den meisten Menschen nicht erkl&auml;rt werden: Steigende Preise, explodierende Mieten und die stetig wachsenden Reicht&uuml;mer der obersten Schichten sprechen f&uuml;r sich. Doch die entscheidende Frage ist: Wie reagieren wir auf diese kapitalistische Krise? Zun&auml;chst muss klargestellt werden, worauf diese Entwicklung zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist: Der Staat rettet regelm&auml;&szlig;ig Banken und Konzerne vor der Pleite, verstaatlicht sie im Krisenfall und &uuml;bernimmt deren Schulden. Eigentlich m&uuml;ssten die Aktion&auml;re haften – dann w&auml;ren gro&szlig;e Teile ihrer Verm&ouml;gen vernichtet. Stattdessen finanziert der Staat verdeckte Kriege in der Ukraine, Afrika und anderswo, st&uuml;tzt so die B&ouml;rseninteressen der Reichen und sichert Milliardengewinne der R&uuml;stungsindustrie. Vor diesem Hintergrund ist es widersinnig, weiterhin staatliche Rettungspakete f&uuml;r die Reichen zu fordern und gleichzeitig eine Besteuerung ihrer dadurch gewachsenen Verm&ouml;gen zu verlangen. Hinzu kommt: Der Bundestag ist kein demokratisches Gremium im eigentlichen Sinne, da es keine imperativen Mandate gibt. Ob eine Verm&ouml;gensteuer angesichts verfassungsrechtlicher Bedenken &uuml;berhaupt umgesetzt w&uuml;rde, bleibt fraglich. Der antikapitalistische Weg muss deshalb zuerst hei&szlig;en: Keine weitere Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Reichen! Lasst Banken und Konzerne wie Porsche pleitegehen – die Aktion&auml;re sollen mit ihrem Verm&ouml;gen f&uuml;r die Verluste einstehen. Diese „systemrelevanten" Institutionen sind f&uuml;r uns ohnehin nicht erhaltenswert. Wir m&uuml;ssen gar nicht aktiv eingreifen, sondern nur aufh&ouml;ren, das Kapital zu st&uuml;tzen. Statt das System immer wieder zu retten und „sozialer" machen zu wollen, sollten wir die antikapitalistische Alternative propagieren. Lasst den Kapitalismus an seinen eigenen Widerspr&uuml;chen scheitern – und ersetzen wir ihn! Redaktion Wirtschaft, 4.8.2025]]></description>
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        <pubDate>Mon, 11 May 2026 15:07:50 +0200</pubDate>
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        <title>Soziales - 7</title>
        <description><![CDATA[ „K&uuml;nstliche Intelligenz" und Gegen&ouml;ffentlichkeit:&#12288; Maschinen k&ouml;nnen nicht denken Der Redaktion ist unter anderem bei Artikeln zu Afrika oder auch der Ukraine und anderen L&auml;ndern aufgefallen, dass KI f&uuml;r Recherchen unbrauchbar ist.Nachgefragt gibt die KI zu das ihre sogenannten Informationen ausschlie&szlig;lich von den Leidmedien stammen, die wiederum Nachrichtenagenturen wie AP, Reuters oder AFP zitieren. Und es werden "Informationen" auch direkt von den Au&szlig;enministerien in Berlin, Paris, London oder Washington &uuml;bernommen. Eine Plausibilit&auml;tspr&uuml;fung kann die KI nicht leisten und Sie kann Gegen&ouml;ffentlichkeit, zum Beispiel von betroffenen Menschen und Medien direkt vor Ort, nicht bewerten und nicht verarbeiten. Und nat&uuml;rlich hat die "K&uuml;nstliche Intelligenz" gar keinen moralischen Kompass oder Standpunkt, auf den es aber nat&uuml;rlich ankommt.KI kann nicht denken und ist nur eine programmierte Maschine die schnell und gut rechnen kann, und sich je nach Programmierung dem jeweiligen "Mainstream" anpasst. KI simuliert nur menschliches Denken.&#12288; Die Informationen und Analysen der Redaktion st&uuml;tzen sich hingegen auf die jeweilige Lage der Menschen vor Ort und auf grundlegende Erkenntnisse des Wissenschaftlichen Sozialismus, dem wiederum die Methoden und Denkweisen des dialektischen Materialismus zugrunde liegen.Dies f&uuml;hrt auch dazu das wir "einseitig" f&uuml;r die individuellen Rechte der Menschen sind und dieses kapitalistische System ablehnen, weil es gegen die Interessen der Menschen ist."K&uuml;nstliche Intelligenz" bedeutet Stillstand, Konservativismus und ist vom Grunde her reaktion&auml;r, weil Sie immer die gleiche "Meinung" reproduziert und f&uuml;r ewig g&uuml;ltig deklariert.Menschen k&ouml;nnen nur selbst entscheiden was f&uuml;r Sie gut ist und was ihrer Moral und ihrer Natur entspricht, Maschinen nicht.H&auml;tte es "K&uuml;nstliche Intelligenz" zu Zeiten des Faschismus, der Sklavenhalteimperien oder im Mittelalter bei den Hexenjagden schon gegeben, h&auml;tten Sie auch die damaligen Herrschenden Klassen und ihre &ouml;konomische Basis auf ewig verteidigt.Fortschritt kommt nur durch den Klassenkampf der Menschen, die Demokratische Rechte, Soziales, Umweltschutz und andere Dinge erk&auml;mpft haben.KI kann wie andere Maschinen auch nur hilfsweise zur Unterst&uuml;tzung der Menschen in einigen Bereichen eingesetzt werden, muss von diesen zu jeder Zeit gepr&uuml;ft und n&ouml;tigenfalls deaktiviert werden.Maaschinen d&uuml;rfen niemals &uuml;ber Menschen bestimmen ! Redaktion Soziales, 21.11.2025 (Dieser Text wurde offline nachbearbeitet da die KI Kritiken nicht bearbeitet)]]></description>
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        <pubDate>Mon, 11 May 2026 15:07:50 +0200</pubDate>
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        <title>Soziales - 8</title>
        <description><![CDATA[Riesenprobleme wegen verschiedener Ausweise: F&uuml;r den Humanpass! Ein riesiges Problem wird sichtbar: Die Menschen haben verschiedene P&auml;sse oder Ausweise und sehr viele Menschen haben sogar mehrere verschiedene P&auml;sse.Der Personalausweis ist ein ganz wesentliches Dokument, es erm&ouml;glicht zum Beispiel die Einreise oder Ausreise. Und man hat als Ausweisinhaber Anspruch auf Leistungen des Staates der den Ausweis ausgestellt hat und man ist Teil des Rechtssystems dieses Staates, das man in Anspruch nehmen kann. Ohne Ausweis ist der Mensch „illegal" oder „staatenlos".Wer sich in Deutschland einb&uuml;rgert und daher einen Deutschen Ausweis erh&auml;lt, hat dann meistens 2 P&auml;sse weil er den alten noch beh&auml;lt um etwa leichter Verwandte besuchen zu k&ouml;nnen. Auch Deutsche die ja auch in gro&szlig;er Zahl auswandern, behalten in der Regel ihren deutschen Pass wenn sie den Ausweis eines anderen Staates bekommen.So weit ist das Problem scheinbar noch klein und kaum sichtbar, abgesehen f&uuml;r die wachsenden Zahl von „Illegalen", Papierlosen (Sans Papiers), Fl&uuml;chtlingen usw. die sich ohne Ausweis durchschlagen m&uuml;ssen. Aber Deutschland z.B. stellt B&uuml;rgern anderer Staaten, mal zum Beispiel Ru&szlig;lands, auch deutsche Ausweise und P&auml;sse aus, sofern sie bestimmte Bedingungen erf&uuml;llen (Ru&szlig;landdeutsche Sp&auml;taussiedler).&nbsp;So weit so schlecht noch immer ist das Problem scheinbar kaum zu sehen, der russische Staat m&ouml;chte seine nationalen Minderheiten nicht und l&auml;sst sie ziehen.Nun gibt es aber aus Zeiten der Sowjetunion in vielen L&auml;ndern russisch sprechende Minderheiten und an diese gibt der russische Staat auch seine Ausweise aus. Allerdings ohne dass ein &Uuml;bersiedeln geplant ist. Man bietet B&uuml;rgern P&auml;sse an um Gebiete von anderen Staaten zu annektieren, was die Kriegsgefahr nat&uuml;rlich erh&ouml;ht.Umgekehrt k&ouml;nnten auch L&auml;nder wie China oder Finnland an Einwohner Ru&szlig;lands Ausweise ausgeben und bestimmte Anspr&uuml;che stellen, was zeigt wie gef&auml;hrlich die Lage geworden ist. Aber das ist nur ein Beispiel, auch Serbien gibt P&auml;sse f&uuml;r Einwohner im Kosovo Z.B. aus,&nbsp; schottische Nationalisten wollen eigene P&auml;sse ausgeben, verschiedene Kurden geben eigene P&auml;sse aus,&nbsp; Pal&auml;stinenser, „Rebellen" in Syrien und ganz Afrika usw. stellen eigene „Ausweise" aus und viele L&auml;nder. Und es entwickeln sich im wesentlichen die gro&szlig;en Fluchtbewegungen aus dem Mi&szlig;st&auml;nd der verschiedenen Ausweise und P&auml;sse von Staaten, Milizen, „Befreiungsbewegungen" usw.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Oftmals bedeutet ein bestimmter Ausweis auch Rechtlosigkeit und um diesen Zustand zu beenden, versucht man einen anderen Ausweis zu bekommen und B&uuml;rger eines anderen Staates zu werden. Nun werden manche zun&auml;chst meinen das die L&ouml;sung darin liegt, das jeder nur einen Ausweis bekommt. Das hilft jedoch wenig da immer mehr Ausweise wertlos werden und f&uuml;r immer mehr Menschen andere Ausweise erstrebenswert sind.Die einzige L&ouml;sung ist daher die verschiedenen Ausweise und P&auml;sse abzuschaffen und jedem Menschen so etwas wie den Weltb&uuml;rgerpass zu geben. „Humanpass" w&auml;re vielleicht die beste Bezeichnung, da er jedem Menschen unabh&auml;ngig von seiner Nationalit&auml;t, Religion, Hautfarbe usw. zustehen soll. Auf dem Ausweis soll kein Nationalstaat mehr stehen sondern Mensch, Human, Weltb&uuml;rger, in allen Sprachen. Und die allgemeinen Menschenrechte m&uuml;ssen auf diesem Ausweis stehen, z.B. Anspruch auf gen&uuml;gend zu Essen und zu trinken, menschenw&uuml;rdiges Obdach, angemessene Kleidung, medizinische Versorgung, Sicherheit, Bildungsm&ouml;glichkeiten, Meinungsfreiheit usw.&nbsp; Der Humanpass muss rot sein wie Blut so das man ihn gleich sieht wenn ihn Jemand oder viele hochheben, weil ihre elementaren Menschenrechte die im Humanpass verb&uuml;rgt sind, nicht beachtet werden. Und es muss eine oberste Direktive f&uuml;r Jede Regierung, Jede Organisation und f&uuml;r alle Menschen sein, in diesen F&auml;llen sofort das m&ouml;glichste zu tun um den Notstand zu beenden. Es gibt mehr als genug von allem f&uuml;r alle Menschen so das eigentlich Niemand Mangel leiden m&uuml;sste und zumindest das notwendige haben m&uuml;sste. Die verschiedenen Ausweise und die dahinter stehenden und &uuml;berkommenen Interessen und Machtstrukturen f&uuml;hren jedoch zu gro&szlig;em Elend.Doch Resignation macht sich breit, die Macht der verschiedenen Ausweisausgeber scheint zu stark zu sein und sie beherrschen die UNO und die ganze Welt. Selbst „Linke" bestehen auf dem nationalen Ausweis der angeblich die L&ouml;sung f&uuml;r die Einen ist, aber gleichzeitig der Untergang vieler Anderer bedeutet, die ohne diesen Ausweis ausgeschlossen sind.Doch wir brauchen weder die verschiedenen Ausweise noch deren Herausgeber die auch abgeschafft werden m&uuml;ssen. Sie und ihre verschiedenen Ausweise treiben die Welt Richtung Untergang.Es wird Zeit die verschiedenen Ausweise nicht mehr zu respektieren und den Humanausweis einzuf&uuml;hren. Wir k&ouml;nnen nicht warten bis die bisherigen nationalen Ausweisausgeber ihr gef&auml;hrliches treiben unterlassen und uns nicht mehr an der Nase herumf&uuml;hren.Was ist wenn der vorl&auml;ufige Humanpass in allen Sprachen Online beantragt werden kann ? Was ist wenn er von einigen Hundert Millionen Menschen unterzeichnet ist und zum „richtigen Pass" erkl&auml;rt wird ? Werden sich die Herausgeber der alten Ausweise im wei&szlig;en Haus, im Kreml, im Elise Palast, im Bundestag usw. dagegen stellen oder &uuml;berhaupt dagegen stellen k&ouml;nnen ?&nbsp; Was ist wenn die alten Ausweise f&uuml;r illegal und verbrecherisch erkl&auml;rt werden ?Das Menschenrecht ist ein individuelles Recht das jedem unver&auml;u&szlig;erlich zusteht. Genau so k&ouml;nnen wir dieses Menschenrecht auch nur individuell, von der Basis der Gesellschaft her erk&auml;mpfen und nicht durch die staatlichen Vertreter und Ausweisgeber von heute, die letztlich von den verschiedenen alten Ausweisen leben.Mit der Beantragung des Human Passes verpflichtet sich auch jeder Passinhaber im Sinne des Ausweises zu wirken und alles M&ouml;gliche zu tun, f&uuml;r alle Menschen die Rechte aus dem Pass zu garantieren.Und er ignoriert Verpflichtungen die sich aus alten P&auml;ssen ergeben, sich an Kriegen, Ausgrenzung, Ausbeutung und Unterdr&uuml;ckung zu beteiligen.Es ist nicht nur das rechtskonservativ denkende Menschen an nationalen P&auml;ssen festhalten, diese aber durch Mehrfachp&auml;sse, wertlose Ausweise und durch die Ausgrenzung&nbsp; untergraben werden. Sogenannte „Reichsb&uuml;rger" und sonstige Anh&auml;nger vergangener Epochen wie „Gottesstaaten", geben „Ausweise"&nbsp; der Vergangenheit aus.&nbsp; F&uuml;r Sie ist die Vergangenheit die Zukunft, was&nbsp; jedoch der sichere Untergang ist.Die Antwort aller progressiv, internationalistisch, modern, zukunftsgewandt, kommunistisch, human, links oder auch religi&ouml;s denkenden Menschen muss der Humanpass sein, der ja ihrer Grundhaltung entspricht oder mindestens entsprechen sollte.&nbsp;F&uuml;r Karl Marx war ein St&uuml;ck wirklicher Bewegung wichtiger als auf Papier geschriebene Programme. Dieses St&uuml;ck wirkliche Bewegung ist eigentlich von der Grundhaltung her mehrheitlich bereits vorhanden doch ein Humanpass k&ouml;nnte diese Bewegung f&uuml;r alle sichtbar, zur Demonstration und m&auml;chtigen politischen Kraft werden lassen, die veraltete und &uuml;berkommene Strukturen &uuml;berfl&uuml;ssig macht.Diese werden durch die jetzigen Ausweise und ihre Herausgeber repr&auml;sentiert. Siegfried Buttenm&uuml;ller, 19.6.2016]]></description>
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        <pubDate>Mon, 11 May 2026 15:07:50 +0200</pubDate>
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        <title>Soziales - 9</title>
        <description><![CDATA[   Kommentare zum Zeitgeschehen&nbsp;Solidarisches Grundeinkommen!Berliner B&uuml;rgermeister M&uuml;ller auf Diebestour?&nbsp;&nbsp;Von Siegfried Buttenm&uuml;ller  &nbsp;  Der regierende B&uuml;rgermeister von Berlin Michael M&uuml;ller (SPD) ist sehr besorgt. Seine Stadt Berlin hat noch &uuml;ber Jahre hinaus die 'Rettung' der Berliner Banken abzubezahlen, die Milliarden an Kosten aus Steuergeldern verursachen. Zu diesen finanziellen Verpflichtungen hinzu kommt noch die sehr teure Bauruine des geplanten Flughafens, der ebenfalls ein 'Fass ohne Boden' ist. Da ist es nicht verwunderlich, dass er nach 'Goldgruben' zur Sanierung des Haushaltes von Berlin suchen l&auml;sst. Eine solche wurde endlich gefunden!Das „Solidarische Grundeinkommen" w&auml;re die 'Goldgrube' f&uuml;r die Berliner Senatspolitiker. Die Bundesregierung soll einige Milliarden locker machen, um damit Lohnarbeitspl&auml;tze f&uuml;r sogenannte Langzeitarbeitslose zu finanzieren. Die Langzeitarbeitslosen bek&auml;men dann, statt Hilfe zum Lebensunterhalt und zu den Kosten der Unterkunft, die zum Teil von den Kommunen wie Berlin zu finanzieren sind, 1200 Euro aus den Bundesmitteln des Sozialministeriums. Berlin und andere Kommunen w&uuml;rden so nicht nur dieses Geld sparen, sondern k&ouml;nnten auch umsonst von der Arbeitskraft der Menschen profitieren, da diese die Stadtreinigung und andere T&auml;tigkeiten &uuml;bernehmen m&uuml;ssten, die ansonsten gro&szlig;e Summen kosten. Und dar&uuml;ber hinaus k&ouml;nnte Berlin noch Geld sparen, weil es weniger Verwaltungskosten f&uuml;r die Arbeitslosen g&auml;be. Da reiben sich in Berlin und im ganzen Bundesgebiet die Stadtk&auml;mmerer und B&uuml;rokraten jetzt schon die H&auml;nde, denn das ist wahrlich eine besonders fette Goldgrube, die da 'geortet' wurde. In den Augen dieser Verwaltungsbeamten w&auml;re das wirkliche Solidarit&auml;t zu ihren Gunsten! Das w&uuml;rde sie retten.&nbsp;Doch den Arbeitslosen bringt das 'Solidarische Grundeinkommen' rein gar nichts, denn es ist nichts Anderes, als die Weiterentwicklung der sogenannten „1 Euro Jobs". Dabei m&uuml;ssen Arbeitslose umsonst arbeiten und bekommen lediglich 1 Euro pro Stunde zuz&uuml;glich zum Hartz 4 Satz. Die H&ouml;he des 'Solidarischen Grundeinkommens' von Micheal M&uuml;ller entspricht in einer Stadt mit so hohen Mieten wie in Berlin etwa dem der 1 Euro Jobs. Doch verursacht Arbeit auch Kosten f&uuml;r Arbeitnehmer, wie Fahrtkosten oder Kleidung, sodass 'unter dem Strich' nichts &uuml;brig bleibt. Nur brauchen die Kommunen diese 1 Euro dann nicht mehr zu bezahlen und auch Hartz 4 nicht. Diese Zahlungen w&uuml;rden komplett auf den Bund abgew&auml;lzt.Das 'Solidarische Grundeinkommen' von B&uuml;rgermeister M&uuml;ller soll jedoch angeblich freiwillig sein. Dieses Wort freiwillig kann man aber leicht einfach weglassen,&nbsp; dann wird das neue System 'Solidarisches Grundeinkommen' ebenso Zwangsarbeit, wie es die alten 1 Euro Jobs waren.&nbsp;Mit dem 'Bedingungslosen Grundeinkommen', das in der Gesellschaft immer breiter diskutiert wird, haben M&uuml;llers Vorschl&auml;ge nicht das geringste zu tun. Ihm geht es nur darum,&nbsp; die von Politikern seines Schlages verursachte Finanzkrise in Berlin zu meistern. Eine Finanzhaftung f&uuml;r Politiker und Parteien,&nbsp; die als Aufsicht der Berliner Banken t&auml;tig und auch beispielsweise f&uuml;r die Pleite bei der milliardenschweren Bauruine des Flughafen Berlin/Brandenburg verantwortlich sind, kommt dem M&uuml;ller da nat&uuml;rlich erst gar nicht in den Sinn. Viel lieber geht er auf 'Diebestour', um m&ouml;glichst den sozial Schwachen noch mehr Geld zu stehlen, als es schon durch die uns&auml;gliche Agenda 2010 seiner Partei geschehen ist. Und es ist zu bef&uuml;rchten, dass er weitere m&ouml;gliche 'Tatorte' ausfindig macht. Rassistische Volksverhetzung als Ablenkungsman&ouml;ver wie es M&uuml;llers Parteifreunde in Berlin wie Sarazin als Finanzsenator etwa schon vorgemacht haben, brauchen wir auch nicht.&nbsp;&nbsp;Es braucht keine Solidarit&auml;t mit solch diebischer Politik von M&uuml;ller und Konsorten, ganz im Gegenteil. Ein wirklich 'Bedingungsloses Einkommen' ist n&ouml;tig und zudem mehr Demokratie und soziale Gleichheit! Dies k&ouml;nnte durch eine Begrenzung der Verm&ouml;gen und der Einkommen nach oben leicht finanziert werden. Dann w&auml;re auch der Weg frei f&uuml;r eine vern&uuml;nftige Politik im Interesse der ganzen Gesellschaft, statt f&uuml;r ruin&ouml;se Gro&szlig;projekte und f&uuml;r Sonderprofite von B&uuml;rokraten.&nbsp; B&uuml;rgerwiderstand ist n&ouml;tig und m&ouml;glich, wie es die sehr erfolgreiche Bewegung 'Podemos' in vergleichbaren Metropolen wie Barcelona oder Madrid vorgemacht hat, wo durch diese engagierten B&uuml;rger auch die Oberb&uuml;rgermeister der Stadt gestellt werden. Berlin st&auml;nde es gut, einen f&uuml;r seine B&uuml;rger engagierten B&uuml;rgermeister M&uuml;ller zu haben, der f&uuml;r sie ein wirkliches solidarisches, bedingungsloses Gruneinkommen verwirklicht.  Quellen https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Bankenskandal&nbsp;https://www.morgenpost.de/flughafen-BER/article213750803/Lufthansa-Hauptstadt-Flughafen-wird-wieder-abgerissen.html&nbsp;&nbsp;https://www.mdr.de/nachrichten/politik/inland/unterschied-bedingungsloses-solidarisches-grundeinkommen-hintergrund-100.html&nbsp;&nbsp;]]></description>
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        <pubDate>Mon, 11 May 2026 15:07:50 +0200</pubDate>
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        <title>Soziales - 10</title>
        <description><![CDATA[Erfolgreiche Aktion der IHfL in Kassel f&uuml;r Richard&nbsp;Rojem Erstellt am&nbsp;Juni 13, 2024&nbsp;von&nbsp;www.lancelot-armstrong.de  Die Initiative Hoffnung f&uuml;rs Leben war am 11. Juni 2024 mit ihrem Infostand in der Innenstadt von Kassel aktiv. Schon am Samstag davor verteilten wir Flugbl&auml;tter und sammelten Unterschriften f&uuml;r Richard Norman Rojem, Jr. der am 27. Juni durch den US-Bundesstaat ermordet werden soll, nachdem er rund 40 Jahre eingesperrt war und mit dieser Todesdrohung gefoltert wurde, obwohl er immer seine Unschuld beteuert. Wir danken allen Menschen die an den beiden Tagen mit uns wirklich gute Gespr&auml;che f&uuml;hrten und vor allem nat&uuml;rlich f&uuml;r die Bereitschaft unsere Petition f&uuml;r Richard zu unterst&uuml;tzen. Wir haben heute die Unterschriften und pers&ouml;nlichen Gnadengesuche den Empf&auml;ngern zugestellt. Jetzt k&ouml;nnen wir nur noch hoffen, dass der Gouverneur von Oklahoma sich entscheidet weiteres Leid zu verhindern. Leid f&uuml;r Richard und alle die ihn lieben, aber auch Leid f&uuml;r die Menschen, die sich als seine Henker bet&auml;tigen werden, denn so mancher Henker leidet schwer darunter, dass er f&uuml;r den Staat zum M&ouml;rder geworden ist.[Ironie an]Wir danken der Presse, dem hessischen Fernsehen und dem hessischen Radio f&uuml;r ihr "gro&szlig;es" Interesse an unserer Arbeit.In unvorstellbarer Professionalit&auml;t ist es ihnen gelungen das Leid von Richard und unseren Kampf um sein Leben zu ignorieren.Kleines Detail am Rande: Das hessische Fernsehen war tats&auml;chlich ganz in der N&auml;he unseres Infostands. Und ja, sie interviewten sogar einen der Mitbegr&uuml;nder der IHfL. Aber es ging bei ihrem Bericht nicht um die Rettung von Menschenleben - NEIN! - Warum auch, das sind schlie&szlig;lich Profis! - Es ging dabei tats&auml;chlich um einen "hochintelligenten" Bericht &uuml;ber Puppen und warum manche Menschen sich vor Puppen gruseln...Im Interview mit dem Mitstreiter der IHfL Peter K. sagte dieser in die Kamera, dass ihn Puppen nicht gruseln, aber dass ihn etwas anderes wirklich sehr ver&auml;ngstigt, n&auml;mlich die Tatsache, dass sein Freund Richard Rojem in Oklahoma hingerichtet werden soll und er sich w&uuml;nsche, dass der HR dar&uuml;ber berichtet und &uuml;ber den nur ein paar Meter entfernten Infostand der IHfL.Wahrscheinlich um wirklich das Geld wert zu sein, das diese Leute daf&uuml;r bekommen, so wertvolle Berichte zu produzieren, brachen sie nat&uuml;rlich dieses Interview ab und meinten lapidar, sie h&auml;tten daf&uuml;r keine Zeit, weil sie ja schon um 18 Uhr den Film schneiden m&uuml;ssten oder so &auml;hnlich...Ja, und sie hatten wirklich keine Zeit f&uuml;r so ein "unwichtiges Thema", wie eine Gruppe von Menschen, die ein Menschenleben retten wollen. Was man auch daran erkennen konnte, dass sie gef&uuml;hlt noch einige Stunden in der N&auml;he unseres Infostandes weitere Passanten nach ihren "hochwichtigen" Erfahrungen mit Puppen befragten...Also, "ganz gro&szlig;es Lob" f&uuml;r diese Leute vom Fernsehen! - Unsere Pressemitteilung hatten wir euch ja zugesendet, ein paar Tage davor.[Ironie aus]Wir sind es seit 12 Jahren gewohnt vom Radio und Fernsehen usw. ignoriert zu werden...Denn wir sind eine Initiative die "leider" nur versucht sich f&uuml;r die Abschaffung der Todesstrafe einzusetzen und Menschen in den Todeszellen Hoffnung zu schenken. Was ist das schon gegen Kaninchenz&uuml;chtervereine, Kochsendungen und ja, tats&auml;chlich Kartoffels&auml;cke, denn selbst dar&uuml;ber haben sie einmal berichtet...Kaum zu glauben, aber nicht nur wahr, sondern auch wirklich extrem traurig...  Wer es noch nicht getan hat, den bitten wir nun noch schnell die Onlinepetition f&uuml;r Richard Rojem zu unterschreiben unter:https://actionnetwork.org/petitions/stop-the-execution-of-richard-rojem-in-oklahoma/]]></description>
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        <pubDate>Mon, 11 May 2026 15:07:50 +0200</pubDate>
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        <title>Soziales - 11</title>
        <description><![CDATA[August Spies: Ein Leben f&uuml;r die Arbeiterbewegung August Vincent Theodor Spies war mehr als nur ein Journalist – er war ein Vorreiter der sozialistischen Bewegung in den Vereinigten Staaten. Sein Leben war gepr&auml;gt von einem unersch&uuml;tterlichen Engagement f&uuml;r die Rechte der Arbeiterklasse und einem unerm&uuml;dlichen Kampf gegen die Ungerechtigkeiten des kapitalistischen Systems. Kindheit und JugendGeboren am 10. Dezember 1855 auf Burg Landeck in Hessen, Deutschland, war Spies der &auml;lteste Sohn eines F&ouml;rsters. Seine fr&uuml;he Bildung erhielt er durch Privatunterricht, bevor er sp&auml;ter das Polytechnikum in Kassel besuchte. Doch das Schicksal sollte eine Wendung nehmen, als sein Vater starb, als August gerade einmal 17 Jahre alt war. Die finanzielle Not zwang die Familie dazu, nach L&ouml;sungen zu suchen, und so entschied sich August, sein Gl&uuml;ck in den Vereinigten Staaten zu suchen. Leben in den USAIm Jahr 1872 setzte August Spies seinen Fu&szlig; auf amerikanischen Boden, in New York City. Dort begann er eine Lehre im M&ouml;belbau, bevor er ein Jahr sp&auml;ter nach Chicago, Illinois, umsiedelte, wo er bis zu seinem tragischen Ende verweilte. Es war in Chicago, wo sich Spies zunehmend f&uuml;r die Arbeiterbewegung zu interessieren begann. 1877 trat er der Sozialistischen Arbeiterpartei von Nordamerika bei, und als Antwort auf den Great Railroad Strike von 1877 schloss er sich dem Lehr- und Wehrverein an, einer Organisation bewaffneter Arbeiter. 1880 stieg Spies zum Herausgeber und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der &ouml;rtlichen Arbeiter-Zeitung auf, und in den Jahren 1884 bis 1886 fungierte er auch als Chefredakteur. Doch es war nicht nur seine journalistische T&auml;tigkeit, die ihn bekannt machte – es waren seine revolution&auml;ren Ideale, die ihn zum Sprecher des sozialrevolution&auml;ren Fl&uuml;gels der US-amerikanischen Arbeiterbewegung werden lie&szlig;en. Der Haymarket-Vorfall und die VerurteilungAm 4. Mai 1886 ereignete sich der ber&uuml;chtigte Haymarket-Vorfall, bei dem auf einer Kundgebung f&uuml;r den 8-Stunden-Arbeitstag in Chicago eine Bombe explodierte. Dies f&uuml;hrte zu einer Reihe von Verhaftungen und Anklagen gegen f&uuml;hrende Mitglieder der Arbeiterbewegung, darunter auch August Spies. Der folgende Prozess war von Vorurteilen und politischer Einflussnahme gepr&auml;gt, und am 11. November 1887 wurden Spies und drei weitere&nbsp;Sozialrevolution&auml;re – George Engel, Albert Parsons und Adolph Fischer – durch Erh&auml;ngen hingerichtet. Es dauerte jedoch nicht lange, bis die Unschuld der Verurteilten anerkannt wurde. Im Jahr 1893 annullierte der Gouverneur von Illinois, John Peter Altgeld, das Urteil und stellte fest, dass keiner der Angeklagten mit dem Vorfall in Verbindung gebracht werden konnte und dass die Geschworenen parteiisch ausgew&auml;hlt worden waren. Altgelds mutige Entscheidung wurde von vielen als Akt der Zivilcourage gelobt, einschlie&szlig;lich des sp&auml;teren US-Pr&auml;sidenten John F. Kennedy. Ein Verm&auml;chtnis der ZivilcourageAugust Spies mag sein Leben auf tragische Weise verloren haben, doch sein Verm&auml;chtnis lebt weiter. Als Symbol des Kampfes f&uuml;r Gerechtigkeit und der unersch&uuml;tterlichen Entschlossenheit, die Rechte der Arbeiterklasse zu verteidigen, bleibt er eine inspirierende Figur in der Geschichte der sozialen Bewegungen. Seine Geschichte erinnert uns daran, dass der Preis f&uuml;r Freiheit und Gerechtigkeit oft hoch ist, aber dass es sich lohnt, f&uuml;r sie zu k&auml;mpfen.]]></description>
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        <pubDate>Mon, 11 May 2026 15:07:50 +0200</pubDate>
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        <title>Soziales - 12</title>
        <description><![CDATA[Kohle, Atom, Automobil, R&uuml;stung.. &nbsp; Klassenkampf gegen B&uuml;rokratenkrampf &nbsp; "Hauptsache Arbeit“ ist schon lange das Motto der Gewerkschaftsb&uuml;rokratie in Deutschland. Besonders schrill schreien das die Gewerkschaftsbonzen dieser Tage gemeinsam mit Konzernbossen von RWE oder VW heraus. Grund hierf&uuml;r ist der immer st&auml;rker werdende Kampf der Arbeiterklasse die sich die Umwelt und die Zukunft nicht weiter kaputt machen lassen m&ouml;chte.Die DGB Gewerkschaften, seit je her reine Lohnarbeiterorganisationen und keine Organisationen der Arbeiterklasse im Sinne von Karl Marx, haben starke Mitgliederverluste. Die Zahl der Mitglieder hat sich nach deren eigenen Angaben seit Ende 1990 von etwa 12 Millionen auf derzeit unter 6 Millionen verringert und damit praktisch halbiert. Zum dramatischen Mitgliederverlust in absoluten Zahlen kommt ein Bev&ouml;lkerungswachstum von etwa 3 Millionen und damit auch ein erhebliches Anwachsen der Arbeiterklasse hinzu, wodurch sich die Bedeutung des DGB innerhalb der Arbeiterklasse zus&auml;tzlich verringert hat. Noch schwerer wiegt aber die immer mehr zunehmende Vernetzung der Arbeiterklasse via Internet, sozialer Netzwerke, Kurznachrichtendienste usw., in die auch Gewerkschaftsmitglieder eingebunden sind. Diese haben der Gewerkschaftsb&uuml;rokratie und ihren sich anbiedernden Satelliten l&auml;ngst das Heft aus der Hand genommen und sind der entscheidende Faktor geworden.50 Tausend Menschen konnte so vor wenigen Wochen die Arbeiterklasse zum Hambacher Forst mobilisieren, um den Wald vor der sinnlosen Zerst&ouml;rung durch den Braunkohletagbau zu retten. Die Aktivisten der Arbeiterklasse mussten hierbei die Anfahrt und s&auml;mtliche Kosten und Verluste selbst tragen, einschlie&szlig;lich schwerer K&ouml;rperverletzung durch Polizei. Unser Aktivist Stefan kam bei den Bem&uuml;hungen zur Verteidigung des Waldes sogar leider zu Tode. Der RWE Konzern und die B&uuml;rokratie der Gewerkschaft IGBCE schreiten derweil „Seit an Seit“. Zu deren „Demonstration“ wurde die Produktion angehalten und das Personal wurde mit Bussen extra hingefahren. Wer nicht mitmacht hat erhebliche Nachteile zu bef&uuml;rchten, insbesondere auch Kolleginnen und Kollegen mit befristetem Vertrag oder Leiharbeiter. Lohnarbeit und Profit wollen sie und nach ihnen die „Sintflut“, denken sie. Das Vitale Interesse der Arbeiterklasse nach gesunder Umwelt ist ihnen egal und deshalb sind sie reaktion&auml;r und vorgestrig. Auch beim VW Konzern schreiten die Gewerkschaftsbonzen mit den Konzernbossen „Seit an Seit“. „Hauptsache Arbeit“, daf&uuml;r soll die Arbeiterklasse organisierte Kriminalit&auml;t bei Abgaswerten, der Bestechung von Betriebsr&auml;ten usw. akzeptieren. Zu dieser „Einheitsfront“ aus kriminellen Konzernbossen und teilweise korrupten und kriminellen Gewerkschaftsbonzen kommen noch Politb&uuml;rokraten die sich Unterst&uuml;tzung f&uuml;r ihre populistische Politik erhoffen und die sich auch gerne einladen und aushalten lassen. Aber auch die extrem umweltsch&auml;dliche Herstellung und Nutzung von Verbrennungsmotorfahrzeugen geht vorbei. Die Automobilindustrie in dieser Form ist ein alter und sterbender Dinosaurier der nicht &uuml;berleben kann und mit ihr die kriminelle und korrupte Bonzerei der IG Metall B&uuml;rokratie.Die IG Metall B&uuml;rokratie macht selber keinen Finger krumm f&uuml;r die Belegschaften wenn ein Betrieb keinen Profit mehr bringt und geschlossen wird. So war die Opel Fabrik in Bochum in kurzer Zeit verschwunden wobei die B&uuml;rokratie sogar noch die Belegschaften gegeneinander ausspielt. Selbiges geschieht bei Iveco und zahlreichen anderen Betrieben. „Hauptsache Arbeit“, deshalb ist diese Gewerkschaftsb&uuml;rokratie auch f&uuml;r Atomkraft, R&uuml;stungsproduktion, R&uuml;stungsexporte und allerlei Produktion die ein gro&szlig;er Schaden f&uuml;r die Arbeiterklasse ist. F&uuml;r Bedingungslose Einkommen, durch die sehr viel unabh&auml;ngige, n&uuml;tzliche und notwendige Arbeit m&ouml;glich werden w&uuml;rde, sind sie dagegen &uuml;berhaupt nicht. Karl Marx hatte nat&uuml;rlich keine solchen Organisationen im Sinn, wenn er vom Proletariat und der Arbeiterklasse als zuk&uuml;nftiger Herrschender Klasse sprach. Profit, Lohnarbeit und Preis sind grundlegende Elemente des Kapitalismus und seiner Herrschenden Klasse und dies alles w&uuml;rde die Arbeiterklasse in der sozialen Revolution ersetzen. In diesem Sinne sollten die Arbeitervereine Schulen f&uuml;r den Sozialismus sein, in denen das Proletariat aufgekl&auml;rt und vorbereitet werden w&uuml;rde. Mit dem B&uuml;rokratenpack hatte Karl Marx vielleicht nicht so stark gerechnet, bis sie ihn auch pers&ouml;nlich verraten hatten. Heute k&ouml;nnen wir immerhin feststellen das sich das Proletariat via Netzwerke immer mehr vernetzt, bildet, diskutiert und den Klassenkampf aktiv organisiert und f&uuml;hrt und damit sehr viele Erfahrungen sammelt. Siege wie auch Niederlagen machen die Arbeiterklasse st&auml;rker und H&auml;rter w&auml;hrend die B&uuml;rokratie in ihrer eigenen Falle sitzt und die Kontrolle verloren hat.Ein Programm zur antikapitalistischen Umgestaltung der Gesellschaft im Sinne der revolution&auml;ren Realpolitik von Rosa Luxemburg und die sich versch&auml;rfenden Krisen des Kapitalismus werden ihnen und ihrem System den Rest geben. &nbsp; Siegfried Buttenm&uuml;ller25.10.2018]]></description>
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        <pubDate>Mon, 11 May 2026 15:07:50 +0200</pubDate>
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        <title>Soziales - 13</title>
        <description><![CDATA[IG Metall Tarifrunde 2021: Antikapitalisten in die Offensive ! Die IG Metall als gr&ouml;&szlig;te DGB Einzelgewerkschaft ist in der Tarifrunde und fordert 2021 pauschal 4 Prozent Lohnerh&ouml;hung. 4 Prozent sind jedoch sehr ungerecht da die Erh&ouml;hung bei Gro&szlig;verdienern auch dieses Jahr wieder erheblich mehr ausmachen w&uuml;rde als bei den unteren Lohngruppen. Diese 4 Prozent bedeuten 100 Euro Lohnerh&ouml;hung bei den Kolleginnen und Kollegen in den unteren Lohngruppen, beim „Mittelstand" der 5000 im Monat bekommt sind diese 4 Prozent jedoch 200 Euro. Es gibt aber auch L&ouml;hne &uuml;ber 10 Tausend und hier machen die 4 Prozent 400 Euro im Monat aus. Wobei es auch Teilzeit und sogenannte prek&auml;re Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse gibt die 1000 Euro bekommen und damit sind diese 4 Prozent nur 40 Euro. Von der Lohnforderung von 4 Prozent profitieren also vor allem die Besserverdienenden, Preissteigerungen und Teuerungsraten sind jedoch f&uuml;r alle gleich. Damit geht die Schere zwischen Besserverdienenden und unteren Einkommen noch weiter und noch extremer auseinander und die Spaltung der Gesellschaft vertieft sich. Die IG Metall k&auml;mpft f&uuml;r das Gegenteil von mehr Gleichheit und Gerechtigkeit und das ist sicher schon allein ein Grund und Ansatzpunkt f&uuml;r alternative Netzwerke, die Gewerkschaftspolitik anzugreifen und f&uuml;r Alternative Forderungen zu k&auml;mpfen.&nbsp;Lohnforderungen d&uuml;rfen nicht in Prozent sein sondern m&uuml;ssen gerechte und reale Betr&auml;ge sein, damit die Gesellschaft nicht weiter gespalten wird. Verteilt man die Lohnerh&ouml;hungen f&uuml;r die Kolleginnen und Kollegen gerecht, so k&auml;me ein einheitlicher Betrag von &uuml;ber 250 Euro als Lohnforderung heraus, wobei Gro&szlig;verdiener &uuml;ber 10 Tausend Euro so oder so zu viel bekommen und keine Lohnerh&ouml;hung brauchen.  Hinzu kommen jedoch die Corona Seuche, die Fl&uuml;chtlingskrise sowie die Klimakrise und andere Krisen, die auch diese Branche mit verursacht. Sch&auml;dliche Produkte wie VW Fahrzeuge und R&uuml;stungsg&uuml;ter braucht die Gesellschaft nicht ganz im Gegenteil verursacht deren Produktion gro&szlig;en Schaden f&uuml;r die Gesellschaft. Solche Produktion muss eingestellt und verboten werden bei Lohnfortzahlung in H&ouml;he eines Facharbeitergehaltes. Noch besser w&auml;re ein allgemeines und Bedienungsloses Einkommen f&uuml;r Alle und die demokratische Kontrolle &uuml;ber die Produktion durch die 99 Prozent der Bev&ouml;lkerung.  Es kann nicht sein das Schulen, Kinderg&auml;rten und viele kleine Betriebe und Kulturschaffende schlie&szlig;en m&uuml;ssen w&auml;hrend z.B. Autofabriken immer mehr klimasch&auml;dliche Fahrzeuge produzieren und diese Betriebe zu Seuchenherden werden. Hier geht es auch um den Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der ganzen Gesellschaft. Wir lassen uns auch nicht in Lohnarbeiter und sonstige spalten und k&auml;mpfen gemeinsam. Um die Krise zu meistern brauchen wir eine neue Produktionsweise die nicht auf sogenanntes Wachstum angewiesen ist und den Interessen der gro&szlig;en Mehrheit der Menschen dient. Schlie&szlig;t euch den Antikapitalisten an, werdet Teil der Opposition gegen das System !    ]]></description>
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        <pubDate>Mon, 11 May 2026 15:07:50 +0200</pubDate>
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        <title>Soziales - 14</title>
        <description><![CDATA[ Die Krankheitsmaschine Kapitalismus und der Pflegenotstand„Anstatt den kapitalistischen Profitsektor „Gesundheitsbranche“ weiter auszubauen ist es dringend n&ouml;tig f&uuml;r die Gesunderhaltung der Menschen einzutreten. Am besten geht dies mit der Forderung nach guten und bedingungslosen Einkommen f&uuml;r alle Menschen und der Begrenzung der gro&szlig;en Verm&ouml;gen und Einkommen. Das w&auml;re nat&uuml;rlich eine antikapitalistische und politische Forderung im Interesse der Gesellschaft und nicht im Interesse einer Organisation, f&uuml;r die Eigeninteressen im Rahmen des Kapitalismus das wichtigste sind. Dann haben die Menschen Zeit das zu tun was vern&uuml;nftig und notwendig ist und das wissen sie nur selbst am besten. Unn&ouml;tige Lohnarbeit und Profitm&ouml;glichkeiten in der „Gesundheitsbranche“ und anderen Branchen brauchen wir nicht. Aber wir brauchen genug Zeit, Sicherheit und Unabh&auml;ngigkeit „Nein“ zu sagen wenn uns die Arbeit krank macht. Und wir brauchen mehr Zeit um uns zu regenerieren und zur Pflege von Angeh&ouml;rigen, Freunden oder Bekannten und anderen Menschen denn es ist gar nicht nat&uuml;rlich oder sinnvoll das dies nur noch in Lohnarbeit und f&uuml;r Profit gemacht werden muss. Nat&uuml;rlich brauchen wir auch mehr Zeit vern&uuml;nftige und vertr&auml;gliche Lebensmittel und andere Produkte herzustellen, die den Menschen und auch den Tieren gerecht wird. Es gibt ganz viel unn&ouml;tige und sogar sehr sch&auml;dliche Lohnarbeit in allen Branche und wenn wir uns diesen ganzen Irrsinn sparen, werden alle Menschen und die ganze Gesellschaft viel ges&uuml;nder sein und allen wird es viel besser gehen“ – aus dem Beitrag „Verdi und der „Pflegenotstand“: Immer mehr Menschen sind Krank !“ von Siegfried Buttenm&uuml;ller am 25. Juni 2018 bei Antikapitalist International zur Kritik an gewerkschaftlicher „Engf&uuml;hrung“ einer Kampagne » weiter ]]></description>
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        <pubDate>Mon, 11 May 2026 15:07:51 +0200</pubDate>
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        <title>Soziales - 15</title>
        <description><![CDATA[  ]]></description>
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        <pubDate>Mon, 11 May 2026 15:07:51 +0200</pubDate>
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        <title>Soziales - 16</title>
        <description><![CDATA[Neue Umverteilungsaktion der Regierung:Mega Steuersenkung f&uuml;r Reiche !Die Regierungsparteien haben diese Woche vereinbart, die Umsatzsteuer f&uuml;r 6 Monate um 3 Prozent und den erm&auml;&szlig;igten Satz um 2 Prozent abzusenken.Oberfl&auml;chlich gesehen k&ouml;nnte man meinen das dies gerecht sei aber wenn man sich die konkreten Betr&auml;ge anschaut, entdeckt man eine der gr&ouml;&szlig;ten Umverteilungsaktionen der Geschichte.&nbsp;Es kommt n&auml;mlich auf den konkreten Betrag an den Jemand durch diese Senkung sparen k&ouml;nnte und dieser h&auml;ngt eben davon ab, wie viel Jemand &uuml;berhaupt im Monat ausgibt und ausgeben kann.Je Reicher Jemand ist desto mehr Geld gibt er im Monat aus und desto mehr kann er von der Senkung der Umsatzsteuer profitieren. Umgekehrt ist es bei Armen, je weniger Geld sie im Monat ausgeben k&ouml;nnen desto weniger k&ouml;nnen sie von der Steuersenkung profitieren.Konkret wird ein Armer vielleicht au&szlig;er Wohnkosten 150 Euro im Monat f&uuml;r Lebensmittel und das n&ouml;tigste ausgeben k&ouml;nnen, was eine Steuerersparnis von unter 5 Euro monatlich bringen w&uuml;rde. Ein Reicher spart aber schon beim kauf f&uuml;r ein Auto der unteren Luxusklasse f&uuml;r 120 000 glatt 2000 Euro. Nat&uuml;rlich t&auml;tigt ein Reicher aber viele erhebliche Ausgaben z.B. Tausende jeweils f&uuml;r Lebensmittel, Dienstleistungen, Hotelbesuche, Reisen, Kleidung, Innenausstattung und vieles mehr. Bei solchen Ausgaben der Reichen kann man dann sicherlich von mindestens etwa 5000 Euro Ersparnis monatlich durch die Steuersenkung ausgehen, die den 5 Euro bei den Armen gegen&uuml;berstehen. Eigentlich und ehrlicher Weise m&uuml;ssten die Regierungsparteien sagen, das f&uuml;r Reiche die Steuern um &uuml;ber 5000 Euro im Monat gesenkt werden und f&uuml;r die Armen um 5 Euro mit Zwischenstufen.Es kommt nat&uuml;rlich aber noch dazu das bei Lebensmitteln mit Bon die Preise vermutlich nicht gesenkt werden w&auml;hrend es bei teuren Produkten eine Rechnung gibt, auf die dann die nunmehr abgesenkte Umsatzsteuer nur aufgeschlagen wird und diese Produkte automatisch billiger macht.Durch diese ungerechte Steuersenkung f&uuml;r Reiche wird der soziale Friede noch mehr gest&ouml;rt als er es so schon ist.Zum Teil &uuml;ber die Staatsbank KFW sowie Anleihek&auml;ufe der EZB werden &uuml;berwiegend, an jedem Parlament vorbei, bereits Billionen an Aktion&auml;re, Banken und Konzerne verteilt. Anstatt mehr soziale Gleichheit geht die soziale Schere immer schneller und weiter auseinander. Das kapitalistische System kann sowieso nicht gerettet werden, es ist Zeit zur&uuml;ckzuschlagen ! Siegfried Buttenm&uuml;ller 05.06.20]]></description>
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        <guid isPermaLink="true">http://www.antikapitalist.eu/soziales.html</guid>
        <pubDate>Mon, 11 May 2026 15:07:51 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
        <title>Soziales - 17</title>
        <description><![CDATA[&nbsp;„Die Inflation ist gesunken“Die L&uuml;ge des Arbeitsministers !Der Arbeits- und Sozialminister der Bundesregierung, Hubertus Heil, behauptet &ouml;ffentlich, dass die Inflation gesunken sei. Deshalb, so seine Argumentation, m&uuml;sse das B&uuml;rgergeld im n&auml;chsten Jahr nicht angehoben werden. Doch wie jeder und jede, insbesondere die Menschen mit wenig Geld, wissen: Inflation bedeutet die Entwertung des Geldes. Offiziell wird die Inflation mit 1,9 Prozent angegeben, was bedeutet, dass der Wert des Geldes um 1,9 Prozent gesunken ist – und nicht die Inflation selbst, wie Hubertus Heil behauptet. Die Preise f&uuml;r lebensnotwendige G&uuml;ter wie Lebensmittel oder Strom haben sich verdoppelt, sind also um 100 Prozent gestiegen. Nahrungsmittelpreise sind seit 2020 sogar um 150 Prozent gestiegen! Die 1,9 Prozent kommen nun noch zus&auml;tzlich auf diese 100 Prozent hinzu, von einem Sinken der Preise und damit der Inflation kann also keine Rede sein. Der Arbeits- und „Sozialminister“ wei&szlig; genau, dass sich der Preisanstieg laut offiziellen Zahlen lediglich verlangsamt hat. Er und seine 1.000 Mitarbeiter in seinem Ministerium verstehen sicher Deutsch, und deshalb muss man solche Verlautbarungen als bewusste und plumpe L&uuml;ge und T&auml;uschung der &Ouml;ffentlichkeit bezeichnen.  Wie bereits erw&auml;hnt, sind die Preissteigerungen vor allem bei G&uuml;tern, die zum &Uuml;berleben notwendig sind, wie Nahrungsmittel und Strom, extrem hoch und steigen weiter. Wer wenig Geld zur Verf&uuml;gung hat und auf solche G&uuml;ter angewiesen ist, hat noch weniger, weil die Preise astronomisch gestiegen sind und weiter steigen. Luxusartikel hingegen sind g&uuml;nstiger geworden, doch davon profitieren nur die Reichen. Medien, die solche Regierungsl&uuml;gen unkritisch verbreiten, sollten gemieden werden. Wir brauchen Medien die kritisch zur Regierung und zum Kapital sind !Redaktion, 5 September 2024]]></description>
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        <pubDate>Mon, 11 May 2026 15:07:51 +0200</pubDate>
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    <item>
        <title>Soziales - 18</title>
        <description><![CDATA[Biom&uuml;ll f&uuml;r die Armen ? Den Kapitalismus in die Tonne ! Hamburgs Justizsenator Till Steffen (Gr&uuml;ne)&nbsp;&nbsp;m&ouml;chte das es straffrei bleibt, wenn Jemand Lebensmittel aus Biom&uuml;lltonnen der Superm&auml;rkte nimmt. Da ihm die meisten Kollegen der anderen L&auml;nder nicht zustimmen m&ouml;chte er nun die Hamburger Staatsanwaltschaft anweisen, entsprechende Vergehen wegen Geringf&uuml;gigkeit einzustellen. Steffen will das weniger Lebensmittel weggeworfen werden und er meint das es daf&uuml;r sinnvoll w&auml;re, wenn Bed&uuml;rftige sich aus der Biom&uuml;lltonne bedienen und das zu kompostierende verzehren.Zun&auml;chst muss man sich nat&uuml;rlich die Frage stellen warum Lebensmittel in der Biotonne landen. Steffen behauptet das diese verdorbenen Lebensmittel „noch gut“ seien. Es gibt jedoch die Gesundheits&auml;mter, Wirtschaftskontrolldienst, Verbraucherschutz usw. sowie Angaben der Hersteller, bis wann und wie Lebensmittel noch solche sind und in den Verkehr gebracht werden d&uuml;rfen. Die Fachkr&auml;fte in den Filialen der Lebensmittelgesch&auml;fte m&uuml;ssen die Waren daher t&auml;glich mehrfach pr&uuml;fen, ob sie noch in Verkehr gebracht werden d&uuml;rfen oder ob sie in die Biom&uuml;lltonne m&uuml;ssen. Sollten Sie die entsprechenden Vorgaben nicht einhalten dann m&uuml;ssten diese Mitarbeiter, das Gesch&auml;ft oder der Hersteller f&uuml;r gesundheitliche Sch&auml;den der Verbraucher haften und k&ouml;nnten in schlimmeren F&auml;llen wegen einer Straftat belangt werden. Auch Lebensmittel die &auml;u&szlig;erlich noch gut aussehen m&uuml;ssen &ouml;fter weggeworfen werden weil sie durch bestrahlen, bespr&uuml;hen oder durch Schutzgasverpackungen oberfl&auml;chlich haltbarer gemacht wurden, aber von innen heraus verfaulen und verderben. Die Fachkr&auml;fte in den Superm&auml;rkten und Discountern sind ausgebildet und haben die jeweiligen Informationen der Hersteller, bis wann zum Beispiel bestimmte Produkte verkauft werden d&uuml;rfen. Steffen glaubt es aber besser zu wissen, f&uuml;r ihn sind diese verdorbenen und ehemaligen Lebensmittel „noch gut“ f&uuml;r Bed&uuml;rftige und er glaubt das es besser f&uuml;r die Umwelt w&auml;re, wenn auf diese Weise weniger Biom&uuml;ll entstehen w&uuml;rde. Sowohl moralisch als auch fachlich ist die Haltung des Ministers, der mit seiner Partei und deren „Agenda 2010“ zum Beispiel viel zur Verarmung breiter Bev&ouml;lkerungsschichten beigetragen hat, sehr fragw&uuml;rdig. Politiker w&auml;ren verpflichtet daf&uuml;r zu sorgen das alle menschenw&uuml;rdig leben k&ouml;nnen und sich Nahrungsmittel normal kaufen k&ouml;nnen und sich und die Angeh&ouml;rigen nicht aus der M&uuml;lltonne „versorgen“ m&uuml;ssen. Diese zentralen Aufgabe kommt der Minister samt seiner kapitalistischen Partei nur ungen&uuml;gend nach. Es kann und muss aber nat&uuml;rlich alles viel besser organisiert werden, ohne das Lebensmittel aus dem Biom&uuml;ll geholt werden m&uuml;ssen. Frischwaren die tats&auml;chlich noch gut sind aber in absehbarer Zeit nicht mehr in den Verkehr gebracht werden d&uuml;rfen, k&ouml;nnen verschenkt, zeitnah zu Konserven verarbeitet oder in Restaurants zu essen gekocht werden. Im kapitalistischen Konkurrenzkampf Jeder gegen Jeden und f&uuml;r Profitlohn ist das aber nicht m&ouml;glich denn dieses ganze System bricht in sich zusammen, wenn man stattdessen gemeinwirtschaftlich, vern&uuml;nftig und im Interesse der Menschen organisiert. Es ist dann keine Lohnarbeit mehr da und es gibt keinen Profit mehr zu machen und obendrein sind teure B&uuml;rokratenposten wie der von Steffen &uuml;berfl&uuml;ssig. Der Staat selbst zahlt heute im Kapitalismus sogar gro&szlig;e Summen um Lebensmittel zu vernichten und die Preise hochzuhalten.Lebensmittel geh&ouml;ren wirklich nicht in die Tonne aber das kapitalistische System das gro&szlig;en &Uuml;berfluss und gleichzeitig gro&szlig;en Mangel produziert und damit zur Verschwendung f&uuml;hrt. Dieses System ist f&uuml;r Verbraucher, Besch&auml;ftigte im Handel und in der Produktion l&auml;ngst nicht mehr tragbar. 09.06.19Siegfried Buttenm&uuml;ller &nbsp;]]></description>
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        <guid isPermaLink="true">http://www.antikapitalist.eu/soziales.html</guid>
        <pubDate>Mon, 11 May 2026 15:07:51 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
        <title>Soziales - 19</title>
        <description><![CDATA[Zur „Deutschen Islamkonferenz“ Ende November 2018 Muslime und Kapitalismus in Deutschland &nbsp; "Der Islam“ besch&auml;ftigt Politik und Gesellschaft in Deutschland wie kaum ein anderes Thema. Dies spitzt sich zu der sogenannten „Islamkonferenz“ des rechtspopulistischen Bundesinnenministers und CSU Vorsitzenden Horst Seehofer noch weiter zu.Vor dieser „Konferenz“ gab es hektische Aktivit&auml;ten. Der ehemalige Parteichef der Gr&uuml;nen Cem &Ouml;zdemir rief mit anderen „Islamkritikern“, Ex Muslimen und sogenannten „Islamexperten“ noch schnell zur Gr&uuml;ndung der „Initiative s&auml;kularer Islam“ auf, um dort gro&szlig; auftreten zu k&ouml;nnen. Der gr&ouml;&szlig;te islamische Verein in Deutschland und auch wieder auf der Konferenz vertreten ist der sunnitische DITIB, der wegen seiner Abh&auml;ngigkeit vom Regime in der T&uuml;rkei und diverser Praktiken wie das bespitzeln von Kritikern der Regierung in Ankara in die Kritik geraten ist. Daneben gibt es unter anderem auch Religionsgemeinschaften und Verb&auml;nde des Islam die den Regierungen von Saudi Arabien oder dem Iran z.B. nahe stehen sollen und angeblich deren Interessen vertreten sollen. Und es gibt auch viele islamische oder alevitische Kulturvereine die mit Politik nichts am Hut haben. Es sind jedoch zusammen nur einige Zehntausend Menschen in diesen ganz verschiedenen Islamverb&auml;nden aktiv. Die &uuml;bergro&szlig;e Mehrheit der etwa 5 Millionen Menschen in Deutschland die zum Islam gerechnet werden, praktizieren ihren Glauben nicht aktiv und unterscheiden sich da wenig von der gro&szlig;en Mehrheit der Menschen in anderen Religionsgemeinschaften.„Den Islam“ gibt es in Deutschland wie auch weltweit nicht denn wie die Anderen Religionen besteht auch der Islam aus einem ganzen Konglomerat verschiedener Religionen, Richtungen und Auspr&auml;gungen. Hinzu kommt das „die Muslime“ kulturell verschieden sind und meist Migranten oder Nachkommen von Migranten aus h&ouml;chst unterschiedlichen L&auml;ndern wie Marokko, Nigeria, &Auml;gypten oder Pakistan sind und von daher oft sehr verschieden sind. Und nat&uuml;rlich hat Jedes dieser L&auml;nder ein breites Spektrum vom Glauben das von S&auml;kular bis Orthodox reicht und vor allem gibt es auch soziale Unterschiede von Arm und Reich, wie bei den anderen Religionen auch.Eine vom Innenminister Veranstaltete „Deutsche Islamkonferenz“ ist da so sinnvoll wie wenn er eine „Deutsche Christenkonferenz“ mit verschiedenen Orthodoxen Christen, Mormonen, Zeugen Jehowa, Hutterern und diversen Freikirchen Veranstalten w&uuml;rde. Auch diese Kirchen werden aus diversen L&auml;ndern wie USA oder Russland unterst&uuml;tzt und auch f&uuml;r politische Zwecke benutzt. Genau genommen ist die „R&ouml;misch Katholische Kirche“ auch keine deutsche Kirche sondern ein Teil des Vatikanstaates mit dem Papst als Oberhaupt. Die R&ouml;misch Katholische Kirche so wie auch die Evangelischen Kirchen in Deutschland (EKD) sind jedoch als Amtskirchen anerkannt und haben als K&ouml;rperschaften des &ouml;ffentlichen Rechtes einen Sonderstatus.Eigentlich sind Innenminister Seehofer und andere F&uuml;hrende CSU Mitglieder immer dagegen gewesen das der Islam zu Deutschland geh&ouml;rt und haben gegen den Willen der Amtskirchen durchgesetzt, dass in Bayern in allen &Auml;mtern und Beh&ouml;rden Kreuze aufgeh&auml;ngt werden m&uuml;ssen. Sie sind damit den sich inzwischen in Aufl&ouml;sung befindlichen „Patriotischen Europ&auml;ern gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) und rechten Parteien wie der AFD entgegen gekommen. Diese lange andauernde Ausgrenzung der Muslime f&uuml;hrte jedoch gerade zum wachsenden Einfluss und teilweise sogar zu deren Abh&auml;ngigkeit von Regimen von anderen L&auml;ndern wie dem Iran, Saudi Arabien oder der T&uuml;rkei in den islamischen Organisationen in Deutschland. Das totale Chaos der kapitalistischen Politik in Deutschland wird komplett deutlich wenn man bedenkt, das der Rechtskonservative Islam in Form des Regimes von Saudi Arabien und auch der AKP der T&uuml;rkei stark gef&ouml;rdert wurde und wird. Auch das konservative Mullah Regime vom Iran wurde von der deutschen kapitalistischen Politik anf&auml;nglich stark gef&ouml;rdert und zur Macht verholfen. Der ganze „Politische Islam“ in der heutigen Zeit ist eigentlich ein Produkt der herrschenden Klassen und ihres Kapitalismus auch in Deutschland, die damit ihr System zu festigen und zu stabilisieren versuchen.Diese Versuche erweisen sich jedoch mehr und mehr als Bumerang denn die islamischen Regime und ihre Agenturen werden aus Sicht der deutschen kapitalistischen Politik mehr und mehr zu „Problemf&auml;llen“. Die L&ouml;sung ist aus Sicht dieser Politiker nun eine 180 Grad Wende, „der Islam“ geh&ouml;rt selbst nach Seehofer nun doch zu Deutschland. Aber sie wollen einen „Deutschen Islam“ der sich von besagten Regimen distanziert und die kapitalistische Klassengesellschaft und sein kapitalistisches System akzeptiert. F&uuml;r den Verzicht auf das Geld dieser Regime soll es nun Geld und F&ouml;rderung vom deutschen Staat geben, der seinerseits daf&uuml;r den nunmehr „deutschen Islam“ beeinflussen m&ouml;chte. Religionslehrer f&uuml;r den „deutschen Islam“ werden in vielen Bundesl&auml;ndern bereits ausgebildet und an mehreren Universit&auml;ten werden Fakult&auml;ten und Lehrst&uuml;hle f&uuml;r islamische Theologie eingerichtet. Die deutsche kapitalistische Politik geht sozusagen zum Gegenangriff gegen seine eigene Politik in den „islamischen“ L&auml;ndern &uuml;ber. Die von ihm selbst mit gez&uuml;chteten islamisch / kapitalistischen Regime und die lange gef&ouml;rderten „radikalislamischen“ Richtungen sollen in Deutschland aber auch international und in den islamischen L&auml;ndern nun vom „deutschen Islam“ einged&auml;mmt werden.Ein Opfer dieses Strategiewechsels der deutschen kapitalistischen Politik sind die antiislamischen und rassistischen „Bewegungen“ wie Pegida, PI-News und auch die AFD zum Beispiel. Diese werden weniger gef&ouml;rdert und mehr bek&auml;mpft als es vor dem Strategiewechsel der Fall gewesen ist. So einige Volksverhetzer aus diesem Spektrum stehen daher mittlerweile auf verlorenem Posten und einige dieser Leute die sich eigentlich lange „Ex Muslime“, „Islamkritiker“, „Verteidiger des Abendlandes“ usw. genannt haben, nehmen nun pl&ouml;tzlich als „liberale und s&auml;kulare Muslime“ auch an dieser „Islamkonferenz“ von Innenminister Seehofer teil.Das eigentliche und gro&szlig;e Problem f&uuml;r die Masse der zum Islam gez&auml;hlten Menschen in Deutschland und auch International ist jedoch das kapitalistische Wirtschaftssystem und die Klassengesellschaft, die soziale Ungleichheit und die Diktatur und das ganze Elend das dieses System erzeugt. So gibt es eben auch unz&auml;hlige „islamische“ aber eigentlich kapitalistische Milliard&auml;re und Diktatoren w&auml;hrend die Masse der kleinen Leute zu wenig zum &uuml;berleben hat. Es gibt nur eine Welt und die ist kapitalistisch und alles h&auml;ngt schon seit sehr langer Zeit global mit allem zusammen. Antikapitalistische Politik muss darauf abzielen alle Menschen f&uuml;r einen gemeinsamen Kampf gegen den Kapitalismus und eine neue Zeit zu gewinnen und zwar egal welcher Religion, Weltanschauung, Nation oder welcher Hautfarbe oder welchem Geschlecht sie angeh&ouml;ren. Wir brauchen den gemeinsamen Kampf f&uuml;r Gleiche Rechte f&uuml;r alle Menschen, f&uuml;r wirkliche Demokratie und den Schutz der Umwelt und das &uuml;berall. Wir brauchen den gemeinsamen Kampf f&uuml;r akzeptable Lebensbedingungen, soziale Gleichheit und Demokratie. Jeder Mensch muss seine Religion, Kultur oder Nationalit&auml;t frei w&auml;hlen und leben k&ouml;nnen, was im Kapitalismus gar nicht m&ouml;glich ist. Selbstverst&auml;ndlich auch der Islam dem man nicht auch noch nach den kapitalistischen Diktaturen noch den „deutschen Islam“ aufzwingen darf. Diese Religion muss den anderen Religionen und Weltanschauungsgemeinschaften sowie anderen Kulturvereinen gleichgestellt und ebenso gef&ouml;rdert werden. Siegfried Buttenm&uuml;ller 30.11.18]]></description>
        <link>http://www.antikapitalist.eu/</link>
        <guid isPermaLink="true">http://www.antikapitalist.eu/soziales.html</guid>
        <pubDate>Mon, 11 May 2026 15:07:51 +0200</pubDate>
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        <title>Soziales - 20</title>
        <description><![CDATA[Verdi und der „Pflegenotstand“: Immer mehr Menschen sind Krank ! Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi schl&auml;gt seit l&auml;ngerer Zeit Alarm. Es gibt zu wenig Pflegepersonal und es ist zu schlecht bezahlt, wird immer wieder betont. Es m&uuml;sse mehr Pflegepersonal eingestellt werden und es muss deutlich besser entlohnt werden, fordern auch Die Linke und andere linke Parteien und Organisationen. F&uuml;r Antikapitalisten steht jedoch die ganze Gesellschaft im Mittelpunkt und nicht der sehr beschr&auml;nkte Blickwinkel der Lohnarbeitsbef&uuml;rworter und Staatskapitalisten. Gerade bei diesem Thema lohnt sich ein Blick auf Ursachen und Hintergr&uuml;nde der Problematik. &nbsp; Das grundlegende Problem ist das immer mehr Menschen krank werden und deshalb braucht es auch immer mehr Pflegekr&auml;fte und medizinisches Personal. Laut statistischem Bundesamt w&auml;chst die Zahl der Besch&auml;ftigten im Gesundheitswesen in Deutschland um deutlich mehr als 100 Tausend jedes Jahr (Tabelle in der Anlage). Laut einer Erkl&auml;rung des Gesundheitsministeriums (Link in der Anlage) ist die „Gesundheitsbranche“ ein Job Motor in dem bereits Jeder Achte Erwerbst&auml;tige besch&auml;ftigt ist, was derzeit 5,5 Millionen Besch&auml;ftigte sind. Die ebenfalls stark wachsende Pharmaindustrie mit etwa 130 Tausend Besch&auml;ftigten muss als Zulieferindustrie eigentlich auch der „Gesundheitsbranche“ zugerechnet werden. Genau wie ein nicht kleiner Teil des Maschinenbaues der medizinische Apparate f&uuml;r Krankenh&auml;user und Praxen herstellt. &nbsp; Die „Gesundheitsbranche“, wie dieser Sektor von der Bundesregierung nun besch&ouml;nigend bezeichnet wird, hat also ein sehr dramatisches Wachstum und kann kaum &uuml;bersch&auml;tzt werden. Und dieses Wachstum hat nat&uuml;rlich eine Ursache und zwar die das Menschen immer kr&auml;nker werden und das ist das eigentliche Problem. Die Gewerkschaft Verdi beklagt das die Arbeitsbelastung bei den Pflegekr&auml;ften sehr hoch sei und immer mehr Pflegekr&auml;fte deshalb selber auch krank werden. Das stimmt sicher ganz genau aber das ist leider in s&auml;mtlichen Branchen so, die Arbeitsbelastung steigt und immer mehr Besch&auml;ftigte werden krank und brauchen medizinische Hilfe und Pflege: Knochen und Gelenke nutzen viel schneller ab und auch R&uuml;ckenkrankheiten nehmen dramatisch zu wegen hoher Belastungen auch bei sitzenden T&auml;tigkeiten. Zur erheblichen Zunahme der Arbeitsbelastung kommen noch weitere Faktoren hinzu die viele Organe und die ganze Gesundheit schwer beeintr&auml;chtigen: Luftverschmutzungen, Wasserverschmutzungen, ungesunde oder giftige Nahrungsmittel, resistenter Keime und Vieren, Gentechnologie, radioaktive Strahlung, freigesetzte Nanopartikel, Mikroplastik, Metallsulfate in K&ouml;rperpflegemitteln, R&uuml;ckst&auml;nde aus dem Bergbau wie Blei die ausgewaschen oder vom Wind verblasen werden und nat&uuml;rlich das schlechter werdende Klima. Immer mehr Menschen werden schw&auml;cher und kr&auml;nker und k&ouml;nnen einfach nicht mehr. Als Folge der steigenden Arbeitsbelastungen und der anderen Faktoren die Krank machen gibt es immer mehr k&ouml;rperliche und auch auch immer mehr psychische Erkrankungen wodurch laufend erheblich mehr medizinisches Pflegepersonal ben&ouml;tigt wird. &nbsp; Als folge dieses angeblichen Pflegenotstandes, der in Wahrheit eine Pandemie, eine dramatische Zunahme der Erkrankungen und eine Verschlechterung der Gesundheit der Bev&ouml;lkerung ist, werden gro&szlig;en Krankenh&auml;user, Pflegedienste, Betreuungseinrichtungen und sonstige medizinische Einrichtungen radikal ausgebaut und daf&uuml;r braucht es nat&uuml;rlich auch immer mehr Personal. „Wachstum“ schreien die Kapitalisten und nutzen die Verschlechterung unserer Gesundheit f&uuml;r ihre Zwecke aus: Beteiligungen und Investitionen im „Gesundheitsbereich“ sind &auml;hnlich wie die schwer zu bekommenden Staatsanleihen von Deutschland der sicher angelegte Teil gro&szlig;er Verm&ouml;gen. Zudem wird durch diese Expansion des Geldumlaufes in die „Gesundheitsbranche“ viel k&uuml;nstlich gesch&ouml;pftes Kapital gebunden und das Geldsystem wird damit etwas stabilisiert. Staatliche und &ouml;ffentliche Fonds wie die „Gesundheitskassen“, die eigentlich fr&uuml;her ehrlich als Krankenkassen bezeichnet wurden sowie die neueren Pflegeversicherungen und andere Krankenversicherungen sind eine sichere finanzielle Basis f&uuml;r das Kapital in der „Gesundheitsbranche“. &nbsp; Verdi ist nun eine kapitalistische Gewerkschaft und es ist sozusagen nat&uuml;rlich, dass sie lediglich mehr Personal und h&ouml;here&nbsp;L&ouml;hne&nbsp;fordert. Die erste Forderung liegt so oder so auf Linie des Kapitales denn dieses baut den Gesundheitsbereich auch schon von sich aus radikal aus. H&ouml;here&nbsp;L&ouml;hne&nbsp;sind auch im Interesse des Kapitales und nicht nur der lohnarbeitenden Menschen, weil dies auch Umsatz und Profit erh&ouml;ht. Zudem m&uuml;ssen die Arbeitsbedingungen halbwegs ertr&auml;glich sein denn sonst macht Niemand diese Lohnarbeit oder nicht vern&uuml;nftig und dann gibt es auch keinen Profit. Den Lohnarbeitnehmern wird der h&ouml;here Lohn allerdings durch steigende Preise, steigende Krankenversicherungsbeitr&auml;ge und Steuern wieder abgenommen, wie das im Kapitalismus nun mal unumg&auml;nglich ist. Die Position der Gewerkschaften ist eben sehr schwach und letztlich wenig n&uuml;tzlich, so lange sie nicht anfangen das kapitalistische System in Frage zu stellen und keine Strategie zu dessen &Uuml;berwindung haben. Auch Die Linke und auch die angeblich „radikalen Linken“ stellen den Kapitalismus leider nicht einmal mehr in ihren Sonntagsreden in Frage und biedern sich lediglich dem rein kapitalistischen Kurs von Verdi an. So kann es im Interesse der Gesellschaft nat&uuml;rlich nicht weitergehen denn das hat absolut keine Zukunft. &nbsp; Anstatt den kapitalistischen Profitsektor „Gesundheitsbranche“ weiter auszubauen ist es dringend n&ouml;tig f&uuml;r die Gesunderhaltung der Menschen einzutreten. Am besten geht dies mit der Forderung nach guten und bedingungslosen Einkommen f&uuml;r alle Menschen und der Begrenzung der gro&szlig;en Verm&ouml;gen und Einkommen. Das w&auml;re nat&uuml;rlich eine antikapitalistische und politische Forderung im Interesse der Gesellschaft und nicht im Interesse einer Organisation, f&uuml;r die Eigeninteressen im Rahmen des Kapitalismus das wichtigste sind. Dann haben die Menschen Zeit das zu tun was vern&uuml;nftig und notwendig ist und das wissen sie nur selbst am besten. Unn&ouml;tige Lohnarbeit und Profitm&ouml;glichkeiten in der „Gesundheitsbranche“ und anderen Branchen brauchen wir nicht. Aber wir brauchen genug Zeit, Sicherheit und Unabh&auml;ngigkeit „Nein“ zu sagen wenn uns die Arbeit krank macht. Und wir brauchen mehr Zeit um uns zu regenerieren und zur Pflege von Angeh&ouml;rigen, Freunden oder Bekannten und anderen Menschen denn es ist gar nicht nat&uuml;rlich oder sinnvoll das dies nur noch in Lohnarbeit und f&uuml;r Profit gemacht werden muss. Nat&uuml;rlich brauchen wir auch mehr Zeit vern&uuml;nftige und vertr&auml;gliche Lebensmittel und andere Produkte herzustellen, die den Menschen und auch den Tieren gerecht wird. Es gibt ganz viel unn&ouml;tige und sogar sehr sch&auml;dliche Lohnarbeit in allen Branche und wenn wir uns diesen ganzen Irrsinn sparen, werden alle Menschen und die ganze Gesellschaft viel ges&uuml;nder sein und allen wird es viel besser gehen. &nbsp; Ein Zusammenbruch des kapitalistischen Finanzsystems oder dessen Beschleunigung braucht uns nicht zu schrecken denn dieses System hat so oder so keine Zukunft, es ist eine Sackgasse. Wir haben nichts zu verlieren au&szlig;er unseren Ketten, aber die Welt zu gewinnen. &nbsp; 25.6.2018 Siegfried Buttenm&uuml;ller &nbsp; https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/gesundheitswesen/gesundheitswirtschaft/gesundheitswirtschaft-als-jobmotor.html &nbsp; &nbsp; &#65279; ]]></description>
        <link>http://www.antikapitalist.eu/</link>
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        <pubDate>Mon, 11 May 2026 15:07:51 +0200</pubDate>
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        <title>Soziales - 21</title>
        <description><![CDATA[Streik der Lokf&uuml;hrer Januar 2024: Arbeitskampf ist Klassenkampf ! Die Regierung, ihre Parteien, die Deutsche Bahn AG und auch die Gewerkschaften vom DGB wollen die Gewerkschaft der Lokf&uuml;hrer (GDL) verbieten und f&uuml;r "nicht Tariff&auml;hig" erkl&auml;ren, darum geht es haupts&auml;chlich in diesem Arbeitskampf. Die sogenannte "Eisenbahnergewerkschaft" des DGB muss man als "Gelbe Gewerkschaft" weil&nbsp; Arbeitgeber und Regierungsnah bezeichnen. Gegen Privatisierungen, Verschlechterungen bei den Arbeitsbedinungen oder gar gegen Sozialabbau bei Renten usw. macht diese angebliche Gewerkschaft nirgends einen Finger krumm.&nbsp; Die GDL k&auml;mpft f&uuml;r die Kolleginnen und Kollegen wirksam&nbsp; im Bahnbereich.&nbsp; Arbeitskampf ist Klassenkampf, unterst&uuml;tzt die GDL ! ]]></description>
        <link>http://www.antikapitalist.eu/</link>
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        <pubDate>Mon, 11 May 2026 15:07:51 +0200</pubDate>
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        <title>Soziales - 22</title>
        <description><![CDATA[Das Ende der Arbeiterbewegung: Die Zukunft der ArbeitUnter Arbeiterbewegung werden heute im allgemeinen sozialdemokratische Parteien sowie die in Deutschland &uuml;blichen Gewerkschaften verstanden. Auch die Partei Die Linke sowie die leninistischen Splitterparteien und Gruppen wie Leninisten, Stalinisten, Trotzkisten oder Maoisten berufen sich auf die Traditionen dieser Arbeiterbewegung und sind Teil von ihr. Rein zahlenm&auml;&szlig;ig w&auml;re diese Arbeiterbewegung mit Millionen Mitgliedern in Deutschland sehr gro&szlig;. Politisch gesehen ist diese Bewegung jedoch am Ende und kann praktisch kaum noch Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft nehmen. Wenn dann nicht als Avantgarde der Gesellschaft sondern als konservative Nachhut in dem Sinne, das Soziale Errungenschaften, der Nationalstaat, die Klassengesellschaft und „gute Arbeit" als Lohnarbeit und Kapitalismus verteidigt und propagiert werden. Neue Bewegungen gab es in den letzten Jahren viele. Umweltbewegungen, Tierschutzbewegungen, Globalisierungskritiker von Attac, Occupy, die Piratenpartei und noch einige mehr was zeigt das ein gro&szlig;es Potenzial vorhanden ist. Die Arbeiterbewegung konnte und kann jedoch schon sehr lange Zeit keine Massenbewegungen und Massenproteste mehr initiieren. Ausnahmen bilden hier reine Defensivk&auml;mpfe zur Verteidigung der Lohnarbeit und den Lohnarbeitspl&auml;tzen. Die leninistischen Richtungen sind im Rahmen ihrer sogenannten „Volksfronten" oder auch „Einheitsfronten" an die gr&ouml;&szlig;eren Teile der Arbeiterbewegung angelehnt und Versuchen nur von solchen Bewegungen zu profitieren, indem sie sie opportunistisch unterst&uuml;tzen. Desweiteren sind gr&ouml;&szlig;ere Teile dieser Arbeiterbewegung absolute Experten in der Verteidigung des Nationalstaates oder der angeblichen „Nationalen Frage" denn der Nationalstaat ist nichts weniger als die Grundlage ihrer &ouml;konomischen und b&uuml;rokratischen Existenz und einer entsprechenden Zukunft die sie sich vorstellen. Das macht ihre Lage jedoch noch prek&auml;rer denn Forderungen nach nationalen W&auml;hrungen wie der DM, die Verteidigung des Nationalstaates, der „Grenzsicherung" und die Unterst&uuml;tzung von Nationalbewegungen in Pal&auml;stina, Israel, Kurdistan und vielen L&auml;ndern sind nat&uuml;rlich keine Linken Themen sondern nationalistische und v&ouml;lkische Inhalte. Politisch hat diese Arbeiterbewegung in wesentlichen Punkten ihre eigene Grenze erreicht und kann der Gesellschaft nichts mehr geben. Populistische Parteien, Bewegungen und Querfronten sind auch ein Ergebnis der langj&auml;hrigen politischen Ausrichtung dieser Arbeiterbewegung die anders als der Marxismus l&auml;ngst keine Avantgarde der Gesellschaft mehr ist. Es ist die politische Linie der „Sozialdemokratischen Arbeiterparteien" die sich in Deutschland mit den Arbeitervereinen Lasalle' s vereinigten und deren Tradition fortf&uuml;hrten. Die heute bekannte Arbeiterbewegung ist nicht der Marxismus sondern die kapitalistisch und nationale Lohnarbeiterbewegung Lassale`s. Das Ende dieser kapitalistischen Arbeiterbewegung ist nicht das scheitern des Marxismus, ganz im Gegenteil wird er dadurch best&auml;tigt. Karl Marx wurde von den Sozialdemokraten verraten denn die sch&auml;dliche Vereinigung mit den Lasalleschen Arbeitervereinen, mit denen Marxisten lange konkuriert hatten und die eigentlich kaum noch Einflu&szlig; hatten, wurde hinter seinem R&uuml;cken ausgehandelt. Marx griff das „Gothaer Programm" der &Uuml;berl&auml;ufer und Lasalljaner scharf an und verteidigte seinen Wissenschaftlichen Sozialismus und auch die damals historische Arbeiterbewegung. Marx griff insbesondere den positiven Bezug auf die Lohnarbeit („ehernes Lohngesetz"), den Nationalstaat („sozialen Volksstaat") und das Fehlen internationaler Solidarit&auml;t des Proletariates in dem Programm scharf an. Diese Kritik trifft auch auf die heutige Arbeiterbewegung zu und kann 1 zu 1 &uuml;bernommen werden. Und zwar auf alle Teile dieser Arbeiterbewegung einschlie&szlig;lich s&auml;mtlicher leninistischen Richtungen die der „neuen &ouml;konomischen Politik" (N&Ouml;P) , &nbsp;den "&Uuml;bergangsforderungen", unmarxistischen Aprilthesen und dem angeblichen „Selbstbestimmungsrecht der V&ouml;lker" sowie der b&uuml;rokratischen und undemokratischen F&uuml;hrerstruktur der verschiedenen Richtungen des Leninismus folgen. In der heutigen Zeit ist aber gerade der Nationalstaat &uuml;berholt denn kein Staat der Welt kann noch f&uuml;r sich weiter existieren. Schon gar nicht ist es an der Zeit neue Nationalstaaten zu gr&uuml;nden denn es gilt l&auml;ngst die Weltgesellschaft zu gestalten. Alles ist international vernetzt, Forschung, Produktion und jedwede Organisation ist international geworden und hoch arbeitsteilig. B&uuml;rokratien sind au&szlig;erdem ineffizient und obsolet in der entwickelten Gesellschaft der heutigen Zeit, so wie es der Adel vor seinem Sturz einstmals gewesen ist. Debatten &uuml;ber die „Zukunft der Arbeit", die nicht nur Lohnarbeit sondern s&auml;mtliche notwendige Arbeit umfasst, nehmen wieder zu weil die Lohnarbeit in der Krise ist. Mit der ganzen Krise des kapitalistischen Systemes das wie ein Kartenhaus in sich zusammenzust&uuml;rzen droht, wird der Ruf nach Bedingungslosen Einkommen als Ersatz der Lohnarbeit wieder lauter. Mit der aktuellen Lage sind jedoch diese gesamten Grundpfeiler der Arbeiterbewegung eingest&uuml;rzt, politisch und historisch ist sie mit dem gesamten Spektrum bis nach "links" am Ende. Die Grundpfeiler dieser Arbeiterbewegung sind der Nationalstaat, Staatskapitalismus mit Lohnarbeit und b&uuml;rokratische, sozialdemokratische und leninistische Organisationstypen und Verwaltungstypen. Das sind jedoch genau die &Uuml;bel der kapitalistischen und b&uuml;rgerlichen Gesellschaft deren &Uuml;berwindung immer dringender und immer unaufschiebbarer sind. Diese kapitalistische Arbeiterbewegung ist historisch gemeinsam mit diesem ihrem System an ihr unvermeidliches Ende gekommen. Diese Arbeiterbewegung stellt sich den Forderungen nach &Uuml;berwindung des kapitalistischen Lohn, Preis und Profitsystem`s und nach der &Uuml;berwindung des Nationalstaates voll entgegen weil ihre b&uuml;rgerliche und b&uuml;rokratische Struktur damit ebenfalls &uuml;berwunden werden m&uuml;sste. Die Soziale Basis dieser Arbeiterbewegung ist die Lohnarbeiterschaft und ihre Existenz sichert der „soziale Volksstaat", beides ist f&uuml;r diese Arbeiterbewegung essenziell.&nbsp;So ist es unm&ouml;glich das diese Arbeiterbewegung jemals noch in die offensive kommen kann denn durch solch offensive Forderungen im Interesse des Proletariates w&uuml;rde sie sich selber zerst&ouml;ren. Das gilt f&uuml;r die gro&szlig;en Organisationen wie den Gewerkschaften und gro&szlig;en Parteien des Spektrumes wie auch f&uuml;r die Kleinen Organisationen dieser Arbeiterbewegung. Nachhaltige Reformen in diesem kapitalistischen System sind kaum noch m&ouml;glich und so ergibt sich f&uuml;r diese Arbeiterbewegung nur noch ein geringer Raum in der &ouml;ffentlichen Debatte, die sie kaum noch beeinflussen kann. Doch werden auch Tote wie diese Arbeiterbewegung noch verehrt und der Glaube an ihre Wiederbelebung bleibt so lange erhalten, bis sie total zerfallen ist. Treue geht oftmals &uuml;ber den Tot hinaus weil dieser einfach nicht akzeptiert wird. Die Freunde und Unterst&uuml;tzer der Volksfront des pal&auml;stinensischen Nationalismus sowie der Befreiungsfront des israelischen Nationalismus werden sich sicher noch eine Weile damit „Sinn" verleihen, indem sie die jeweils andere Nationalit&auml;t und deren Unterst&uuml;tzer kollektiv verantwortlich machen und sich gegenseitig bek&auml;mpfen und aufreiben. Andere werden weiter Seperatistenfahnen und Nationalistenfahnen in Katalonien, Kurdistan und anderen Gegenden schwenken um Nationalisten zu unterst&uuml;tzen und andere Nationalisten gegen sich aufzubringen. Wieder andere werden weiterhin die Fahne dieser Arbeiterbewegung hochhalten und wie Schauspieler das St&uuml;ck „k&auml;mferischer Gewerkschafter", „k&auml;mpferischer Linker" usw. vorgaukeln und Sonntag Abends im dunkeln ihre angeblich „Linken" Ansichten fl&uuml;stern. Die Volksfronttaktiken und Arbeitereinheitsfronttaktiken sind nichts anderes als oportunistische Anpassungen an die Lasallsche Arbeiterbewegung die heute historisch einfach an ihr logisches Ende gekommen ist. Das einzige was ihr bleibt sind versuche ihrer historischen Rechtfertigung und Versuche ihr Wesen mit ihren nunmehr r&uuml;ckst&auml;ndigen und reaktion&auml;ren Grundpfeilern zu verteidigen. Die Wagenknecht werden noch eine Weile ihren Populismus verbreiten, mit dem sie gegen Sozialistische Forderungen agitieren. Karl Marx und Friedrich Engels haben mit ihrer wissenschaftlichen Gesellschaftsanalyse recht behalten und gerade auch mit ihrer Kritik am Gothaer Programm und den kapitalistischen Arbeitervereinen. Marxisten konnten zur Zeit der Sozialistengesetze wieder an Boden in dieser Arbeiterbewegung gewinnen. Nach deren erneuten abdriften in das b&uuml;rgerliche Lager und dem dadurch m&ouml;glichen 1 Weltkrieg konnten Marxisten auch in den neuen Kommunistischen Parteien und innerhalb der Bolschewiki und anderer Bewegungen Russlands wieder an Einfluss gewinnen. Dies wurde durch die verschiedenen Leninisten und B&uuml;rokraten wieder gr&uuml;ndlich zunichte gemacht. Heute brauchen wir dieses an ihr nat&uuml;rliches Ende gekommene und sterbende Spektrum der Arbeiterbewegung schon gar nicht mehr. Revolution&auml;re Realpolitik und proletarische Organisationsmethoden richten sich an alle Menschen, der Sozialismus ist f&uuml;r die ganze Gesellschaft. Das Proletariat ist nunmehr immer breiter vernetzt und diese Vernetzung ersetzt jedwede b&uuml;rokratische und kapitalistische Organisationsform. Und der Kapitalismus als &ouml;konomische Grundlage der kapitalistischen Parteien sowie der b&uuml;rokratischen Arbeiterbewegung befindet sich in seiner Endkrise. Es ist Zeit f&uuml;r revolution&auml;re Realpolitik im Sinne von Marx, Engels und Luxemburg, es ist Zeit die Spaltung der menschlichen Gesellschaft in Klassen zu &uuml;berwinden und den Kampf f&uuml;r eine antikapitalistische und sozialistische Zukunft f&uuml;r alle Menschen aufzunehmen. &nbsp; 24.11.2017Siegfried Buttenm&uuml;ller &nbsp; Anlage: Karl Marx kritik am Gothaer Programm https://www.marxists.org/deutsch/archiv/marx-engels/1875/kritik/index.htm]]></description>
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        <pubDate>Mon, 11 May 2026 15:07:51 +0200</pubDate>
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        <title>Soziales - 23</title>
        <description><![CDATA[Weisweil k&auml;mpft wieder in vorderster Reihe: Fabrikbesetzung bei Iveco!Der Nutzfahrzeughersteller Iveco schlie&szlig;t f&uuml;nf Fabriken, neben Chamb&eacute;ry in Frankreich, Graz in &Ouml;sterreich, G&ouml;rlitz in Sachsen und Ulm in Baden-W&uuml;rtemberg auch das Werk in der Rheingemeinde Weisweil n&auml;he Kaiserstuhl. 180 Familien sind hier direkt von Arbeitslosigkeit bedroht, zuz&uuml;glich unz&auml;hliger weiterer Lieferanten, Handwerker usw., die auch von dem Betrieb leben. Bei der Iveco Nutzfahrzeugsparte ist der Gewinn im letzten Quartal auf Netto 256 Millionen &euro; explodiert, nachdem er in der Zeit davor bereits stetig angestiegen ist. Dennoch will der Konzern die Werke schlie&szlig;en um den Profit weiter maximieren zu k&ouml;nnen, denn die gigantischen Bankschulden und Zinsen des Mutterkonzernes Fiat sollen damit beglichen werden. Auch der Sozialplan f&uuml;r die Betroffenen Iveco Kolleginnen soll f&uuml;r den Konzern so billig wie m&ouml;glich ausfallen, denn das k&ouml;nnte aus Sicht des Finanzkapitales den Anstieg der Profite verlangsamen. Weisweil liegt abgeschieden, sehr weit von den T&uuml;rmen der Banken, der EZB und der IG Metall in Frankfurt entfernt, deren obere Etagen sich Luftlinie ganz nah und in Sichtweite sind. Ein fauler Kompromiss ist in Bearbeitung, &uuml;ber die K&ouml;pfe der Iveco Belegschaften in Weisweil und den anderen Standorten hinweg, deren Schlie&szlig;ung zum Jahresende beschlossen ist. Weisweil liegt auch weit von Stuttgart denn dort sitzt ein Ministerpr&auml;sident Kretschmann, der seinen Aufstieg und den seiner gr&uuml;nen Partei eigentlich vor allem auch Weisweil verdankt.. Auch in der Staatskanzlei Stuttgart wird hinter dem R&uuml;cken und gegen die Kolleginnen von Iveco agiert und alles f&uuml;r die Profitinteressen des Finanzkapitals getan. Die Belegschaft bei Iveco Weisweil blieb jedoch standhaft, alle „Sozialpl&auml;ne“ und Forderungen seitens der Vertreter des Finanzkapitals wurden zur&uuml;ckgewiesen, alle juristischen und sonstigen M&ouml;glichkeiten werden ausgesch&ouml;pft. Am letzten Septemberwochenende war es jedoch soweit, im Schutz der Dunkelheit und der rechtlichen Grauzonen fuhren ein Dutzend schwerer LKW mit Verladeteam in Weisweil und in das Iveco Werk ein, begannen sofort mit der Beladung der spezialisierten Maschinen und Anlagen, die an einen neu zu gr&uuml;ndeten Standort verbracht werden sollten. Dies war dennoch nicht unbemerkt geblieben, Anwohner informierten die Iveco KollegInnen die vorbereitet waren, ihre Telefonketten aktivierten und zu ihrer Fabrik eilten. Vorarbeiter, Betriebsr&auml;te und weitere Zust&auml;ndige untersagten den weiteren Abbau und die Verladearbeiten, Mitarbeiter blockierten die Wege und Zug&auml;nge und nahmen Stapler in Besitz, drehten den Kr&auml;nen den Strom ab. Viele Stunden dauerte der Machtkampf, bei dem die Iveco KollegInnen von der Feuerwehr und dem rotem Kreuz Weisweil unterst&uuml;tzt wurden. Diese stellten unter anderem ein Zelt zum Ausruhen und hei&szlig;e Getr&auml;nke zur Verf&uuml;gung und die Gemeinde hat am Ortseingang eine schwarze Tafel mit Hinweis auf Iveco aufgestellt. Nach gegenseitigen Drohungen mit der Polizei haben sich die Weisweiler Kollegen mit ihrem energischen Widerstand erst mal durchgesetzt, den festgesetzten LKW und ihren Mannschaften wurde das verlassen des Werkes und der Gemeinde Weisweil gestattet. Das Werk bleibt aber mindestens bis zur heutigen Betriebsversammlung besch&uuml;tzt. Vertreter der T&uuml;rme des weit entfernten Frankfurt „bedauern“ inzwischen den gescheiterten R&auml;umungsversuch, die Weisweiler haben jedoch Erfahrung im Kampf gegen die Obrigkeit und sind z&auml;h. Die Gemeinde Weisweil war Basis und Aufmarschgebiet des Widerstandes gegen die Bundesregierung und die Landesregierung, die gleich neben dem Ort im Rheinwald das Atomkraftwerk Wyhl bauen wollten. Die Weisweiler unterst&uuml;tzten geschlossen die vom weiten Umkreis anr&uuml;ckenden AKW Gegner, fuhren und f&uuml;hrten sie auf geheimen Wald und Wasserwegen zum Bauplatz des AKW, wo die Bauarbeiten unterbunden und der Platz 1975 endg&uuml;ltig besetzt wurde. Ministerpr&auml;sident Kretschmann und seine gr&uuml;ne Partei interessiert das nicht, die Chefetagen der T&uuml;rme sind ihnen l&auml;ngst n&auml;her als die kleinen Leute von Weisweil, Ulm und den anderen Iveco Standorten. Aber diese T&uuml;rme sind auf Sand gebaut, die Menschen beginnen sich zu wehren und organisieren den Widerstand gegen die Diktatur des Finanzkapitals, das einmal mehr die Lebensgrundlagen bedroht. Weisweil steht wieder in der ersten Reihe eines Kampfes der in k&uuml;rze Bundesweit entbrennen wird. Die Diktatur des Finanzkapitals f&uuml;hrt zum Abw&uuml;rgen der Realwirtschaft, zur Zerst&ouml;rung der materiellen Lebensgrundlagen und muss gebrochen werden. Sie brauchen uns, aber wir brauchen das Finanzkapital nicht, die Produktion muss vom Bedarf der Gesellschaft und nicht von Profitabsichten Weniger abh&auml;ngig gemacht werden. VON: SIEGFRIED BUTTENM&Uuml;LLER1.10.2012]]></description>
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        <pubDate>Mon, 11 May 2026 15:07:51 +0200</pubDate>
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