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Antikapitalist International Irak

Hier ist die Seite Irak mit  Nachrichten und Analysen von Antikapitalist International. Hinweise, Ergäzungen und Kritiken sehr gerne an die Redaktion@Antikapitalist.eu


Abzug der US-Truppen aus dem Irak:
Opposition fordert Anklagen wegen Kriegsverbrechen!

Die US-Truppen sind gemäß den Vereinbarungen mit der irakischen Regierung, wie seit Jahren geplant, in den letzten Tagen nun vollständig aus dem Irak abgezogen.
Die USA waren 2003 wegen angeblicher Massenvernichtungswaffen, die es gar nicht gab, in den Irak einmarschiert und hatten das Regime von Saddam Hussein gestürzt. Der wahre Grund dürften jedoch die reichen Ölvorkommen des Irak gewesen sein, die nach der Besetzung durch US-Firmen ausgebeutet wurden.
Um die Iraker zu unterdrücken, errichtete die US-Regierung unter anderem berüchtigte Folterlager wie Abu Ghraib. Außerdem wurden zahlreiche Personen direkt ermordet oder in andere bestehende Folterlager wie Guantanamo verschleppt und ohne Anklage oder rechtsstaatliche Verfahren unter unmenschlichen Bedingungen inhaftiert und gefoltert. Den US-Truppen werden außerdem zahlreiche Straftaten im Irak vorgeworfen, unter denen die Zivilbevölkerung schwer zu leiden hatte.
Die Opposition im Irak fordert nun die Aufarbeitung der Verbrechen und Haftbefehle gegen die Täter.
Der Abzug der US-Truppen schwächt nun auch die Angriffspläne der US-Regierung gegen den Iran, den sie ebenso zu besetzen und auszubeuten gedenkt. Der Iran hat sich im laufenden Krieg gegen die USA gut behauptet und die Kontrolle über die Straße von Hormus übernommen. Und er droht, gegen Länder vorzugehen, die sich an sogenannten US-Sanktionen gegen den Iran beteiligen oder den USA und sonstigen feindlichen Regimen ihr Territorium für Angriffe zur Verfügung stellen.
Sollte das Land vom Staatsgebiet des Irak, Kuwaits, Bahrains oder von den Emiraten aus angegriffen werden, könnte der Iran die feindlichen Truppen dieser Länder nicht nur mit Raketen und Drohnen angreifen, sondern auch mit Bodentruppen zum Gegenangriff übergehen.
Redaktion Irak, 4.10.2026


US-Regierung tötet Irans geistliches Oberhaupt Ajatollah Ali Chamene'i –
Massenandrang bei Trauerfeierlichkeiten
In den vergangenen Tagen fanden in mehreren Städten im Iran sowie im Irak Trauerzeremonien für Ajatollah Ali Chamene'i statt. Berichten zufolge nahmen daran bis zu 44 Millionen Menschen teil.
Chamene'i war am 28. Februar bei einem gezielten US-Luftangriff getötet worden. Bei dem Angriff starb auch seine Frau Mansura Chudschasta Baqirzade; weitere Personen wurden verletzt.
Ali Chamene'i hatte den Iran 30 Jahre lang sowohl als politisches Staatsoberhaupt als auch als religiöser Führer geleitet. Sein Handeln war geprägt von Bescheidenheit, Besonnenheit, aber auch Entschlossenheit. Wegen seines hohen Alters von 87 Jahren und einer fortgeschrittenen Krebserkrankung hatte er es in den letzten Jahren abgelehnt, die für ihn vorgesehenen Schutzbunker aufzusuchen.
Die Persönlichkeit und das Erbe Chamene'is wirken nicht nur im Iran, sondern in ganz Westasien und weit darüber hinaus nach. Offiziellen Angaben zufolge entsandten 100 Staaten Vertreter zu den Trauerfeierlichkeiten und erwiesen dem ermordeten Führer die letzte Ehre – darunter auch Saudi-Arabien.
Mit seinem Tod fügte Chamene'i den Gegnern des Iran, insbesondere dem US-Präsidenten Trump und dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu, eine weitere schwere Niederlage zu.
Redaktion Iran, 11.7.2026


Ali Chamenei als Staatspräsident Irans (1984)

Irak gegen USA und Israel:

Widerstand wächst!

Seit dem hinterhältigen Angriffskrieg des israelischen und US-amerikanischen Regimes gegen den Iran wächst der Widerstand im Irak enorm.
Stützpunkte und Einrichtungen der USA im Irak werden regelmäßig angegriffen. Die Regierung in Bagdad fordert seit Langem den Abzug des US-Militärs aus dem Land und hat diese Forderung angesichts der aktuellen Ereignisse bekräftigt. Milizen im Süden des Irak verbünden sich nun offen mit dem Iran und führen Krieg.
Im kurdischen, autonomen Norden haben sowohl die dortige Verwaltung als auch deren Truppen, die Peshmerga, die USA verurteilt und Angriffe gegen den Iran untersagt. Auch die Sozialistische Partei Kurdistans und verschiedene andere Gruppen stellen sich gegen die USA und Israel. Spekulationen und Gerüchte, dass Terroristengruppen der kurdischen Exiliraner in den Iran einmarschieren würden, sind verstummt.
Europäische NATO-Staaten haben ihre militärischen Einheiten aus dem Irak abgezogen.
Der Irak ist ein großes Land mit etwa 50 Millionen Einwohnern. Die Menschen haben die Verbrechen der kapitalistischen US-Regime gegen die Bevölkerung dort nicht vergessen.
Ein Angriff vom irakischen Territorium aus gegen den Iran ist derzeit unwahrscheinlich. Der Widerstand breitet sich eher in Richtung der Golf-Monarchien und Syrien aus.

Redaktion Irak, 31.3.2026