Saudi-Arabien gegen Jemen:
Neuer Krieg auf der Arabischen Halbinsel
Als Reaktion griffen die Saudis den Hafen von Hudaida im Jemen an. Die Huthi antworteten mit schweren Raketenangriffen unter anderem auf zwei wichtige Raffinerien des saudischen Ölkonzerns Aramco. Diese Brände sind nach Tagen immer noch nicht gelöscht – der Krieg hält an.
Im Jemen war 2014 im Zuge des „Arabischen Frühlings" die korrupte Regierung gestürzt worden. Daraufhin hatte das saudische Regime den Jemen über Jahre hinweg belagert und schwer bombardiert, wodurch Hunderttausende Menschen getötet wurden.
Zudem bauten die Saudis eine eigene „Rebellenarmee" im Jemen auf – dasselbe taten die rivalisierenden Vereinigten Arabischen Emirate. Die vom Iran unterstützten Huthi konnten diese Kräfte jedoch zurückdrängen und kontrollieren inzwischen die wichtigsten Gebiete des Jemen, einschließlich der Hauptstadt Sanaa.
Als vermittelnde Instanz fungiert ein „Präsidialer Übergangsrat", während die saudische Kontrolle über den Jemen in der Bevölkerung weitgehend abgelehnt wird.
Die Huthi hatten vor einigen Jahren durch Gegenangriffe auf saudische Städte das Regime in Riad bereits zu einem Friedensvertrag gezwungen. Dies könnte sich bald wiederholen: Das saudische Königshaus kann sich einen langen Krieg wirtschaftlich nicht leisten, während die Jemeniten wenig zu verlieren haben.
Redaktion Jemen, 27. Juli 2027
Nach zwei Wochen erklärten die USA gestern, die Luftangriffe auf den Iran einzustellen. Grund dafür dürften zum einen der erfolgreiche Widerstand des Iran und zum anderen der Mangel an eigenen Angriffs- und Abwehrwaffen sein. Laut Berichten der New York Times und anderer Medien sollen die US-Bestände an diesen Waffen dramatisch gesunken sein.
Der Iran rechnet weiterhin mit möglichen Bodenangriffen durch die USA und verbündete Milizen von Kuwait und dem Nordirak aus – weshalb diese Gebiete besonders stark von iranischen Angriffen getroffen wurden. Gleichzeitig droht der Iran nun selbst mit Bodenangriffen auf diese Regionen, um US-Truppen zu vertreiben oder gefangen zu nehmen.
Die USA hatten zuvor beansprucht, die Kontrolle über die Straße von Hormus zu besitzen und westlichen Schiffen die Durchfahrt „erlaubt" zu haben. Der Iran hingegen hat die Durchfahrt ohne eigene Genehmigung verboten, Frachtschiffe zur Umkehr gezwungen und nötigenfalls durch Angriffe beschädigt – und behauptet so seine Kontrolle über die Meerenge.
Angriffe auf iranische Kraftwerke und Meerwasserentsalzungsanlagen hat der Iran seinerseits mit der Zerstörung von Einrichtungen der USA und ihrer Verbündeten „vergolten".
Unterm Strich lässt sich sagen, dass die USA den Krieg gegen den Iran in mehrfacher Hinsicht verloren haben:
Die US-Militärbasen in Westasien sind nicht mehr sicher und können teilweise nicht mehr zuverlässig versorgt werden.
Die Bestände an wichtigen Waffensystemen sind unter das Minimum gesunken und dürften auf absehbare Zeit nicht ersetzt werden.
Flugzeugträger und Kampfschiffe zeigen nur geringe Wirkung, sind selbst stark gefährdet und halten sich daher fern vom Iran.
Die Finanzkrise der USA verschärft sich weiter; der US-Kongress musste bereits Milliardenbeträge zusätzlich bereitstellen.
Auch Israel wagte es bisher nicht, erneut den Iran anzugreifen. Die Drohungen des iranischen Militärs, Israel nötigenfalls innerhalb von 24 Stunden auf die Knie zu zwingen, erscheinen inzwischen glaubwürdig.
Gegen den Iran stehen vor allem die großen Kapitalbesitzer in den USA, Europa und Westasien, die auch in den USA und Israel die Fäden ziehen. Sie befinden sich bereits seit der Iranischen Revolution im Konflikt mit dem Land, da damals Kapital und die Schah-Dynastie enteignet wurden – ein Vorgang, der sich auch in anderen Ländern wiederholen könnte. Die kapitalistischen Despoten Westasiens suchen verzweifelt nach Strategien, um ihr Kapital und ihre Macht zu sichern. Auch die Milliardäre in den USA handeln aus Angst vor dem Zusammenbruch des kapitalistischen Schuldenkartenhauses. In Israel hat das internationale Großkapital ebenfalls das Sagen, weshalb sich das Regime dort zunehmend als völkermörderischer und rassistischer Kampfhund gebärdet.
Das Kapital kann diesen Krieg nicht gewinnen, weil das gesamte System einem Schneeballsystem oder Kettenbrief gleicht – und sich am Ende selbst zerstört.
Wir brauchen eine Politik für alle Menschen – bevor diese kranken Egoisten die ganze Welt für ihre Interessen ins Elend stürzen.
Redaktion Iran, 27. Juli 2026
Der Preis für den Waffenstillstand bestand aus Zugeständnissen an den Iran und der darauf basierenden Perspektive auf einen dauerhaften Friedensvertrag. Das US-Regime hielt jedoch die von ihm schriftlich zugesicherten Zugeständnisse nicht ein. So wurde kein Druck auf Israel ausgeübt, sodass der Völkermord in den besetzten Gebieten und im Libanon unvermindert fortgesetzt wird.
Zudem beanspruchte das US-Regime seit einer Woche die Kontrolle über die Straße von Hormus und versuchte, Schiffe durch die Meerenge zu geleiten – obwohl dem Iran die Kontrolle und Sicherheit schriftlich zugesichert worden waren. Der Iran vereitelte diese Versuche, versenkte Schiffe oder zwang sie durch Beschuss zur Umkehr.
Inzwischen ist der Krieg erneut mit großer Intensität ausgebrochen. Angriffe auf den Iran werden von diesem mit massivem Beschuss der US-Stützpunkte in der Region beantwortet. Die Straße von Hormus wurde vom Iran vermint und gesperrt.
Des Weiteren sieht der Iran nach unzähligen Vertragsbrüchen und Rechtsverletzungen des Trump-Regimes keine Verhandlungsmöglichkeit mehr. Der Iran hat seine effektivsten Waffen bislang nicht eingesetzt; eine weitere Ausweitung des Krieges ist möglich, falls der Iran weiter angegriffen wird.
Politisch wird es für das US-Regime zunehmend schwieriger, sein Vorgehen zu rechtfertigen. Die Emirate, Katar, Saudi-Arabien und Oman bevorzugen inzwischen eine regionale Friedensvereinbarung ohne die USA. NATO-Verbündete wie Spanien weisen auf die Lügen des damaligen US-Regimes hin, das angeblich vorhandene „Massenvernichtungswaffen im Irak" als Grund für den sinnlosen Angriffskrieg angeführt hatte, und machen klar, dass sie weitere Lügen der USA nicht unterstützen werden.
Natürlich ist der Iran militärisch schwächer als die USA, doch der Preis für einen „Sieg" dürfte zu hoch sein. Das Ansehen des Trump-Regimes ist in den USA und weltweit stark gesunken. Weitere Länder wie Pakistan, China sowie arabische Staaten könnten militärisch oder wirtschaftlich in den Krieg eingreifen. Zudem verschärft sich die Krise in ganz Westasien und weltweit, da die Straße von Hormus durch den US-Krieg geschlossen ist.
Redaktion Iran, 12.7.2026

Trump in China
Kapitalisten unter sich!
Trump ist in China eingetroffen. Umfangreiche Abkommen wurden auf höchster Ebene vorbereitet und sollen besiegelt werden. China ist der größte Gläubiger der USA, hat aber selbst eine sehr hohe Verschuldung der öffentlichen Haushalte und der Unternehmen.
Die beiden sind eben Kapitalisten vom gleichen Schlag – der einer dem rechten, der andere dem linken Spektrum zuzuordnen ist. Sie werden sich nichts tun, sondern teilen wollen: Einer bekommt vielleicht den Iran, der andere Taiwan. Und Afrika wird geteilt – jeder die Hälfte. Alles für die Reichen, nichts für die Menschen. Auch China wird den Kapitalismus nicht retten.
Kapitalistische Sackgasse:
Japan in der Krise !
Japans Anleihenmarkt implodiert: Die Rendite japanischer Staatsanleihen mit 30-jähriger Laufzeit ist mit 3,15 % offiziell auf den höchsten Stand in der Geschichte gestiegen.
Japan war jahrzehntelang für seine niedrigen langfristigen Zinssätze bekannt. Jetzt haben sie mit hoher Inflation, veränderten politischen Aussichten und einer Schuldenquote von sage und schreibe 260 Prozent zu kämpfen. Darüber hinaus hält Japan US-Schulden im Wert von 1,1 Billionen US-Dollar und ist damit der größte ausländische Gläubiger von US-Schulden.
Gestern bezeichnete Japans Premierminister Ishiba die Lage als „schlimmer als in Griechenland".
Die Linken in Japan müssen für die Abschaffung des Kapitalismus kämpfen denn in diesem System ist die Lage aussichtslos, nur mit antikapitalistischer Politik kann man die Zukunft noch gestalten.Redaktion Wirtschaft, 20.5.2025


Jugend und Frauen stehen auf !
Die Wut über dieses Blutbad entlud sich schließlich in der mutmaßlichen Stürmung und Inbrandsetzung des Regierungspalastes, in dem sich Ministerien, Propagandamedien und der Regierungssitz befanden. Diese Meldung ist jedoch nicht offiziell bestätigt; es könnte sich auch um das Werk von Agenten oder Provokateuren handeln. In der Folge trat Ministerpräsident Oli zurück und flüchtete aus dem Land.
Die Ursachen für den Volkszorn liegen tiefer: Sie richten sich gegen die allgegenwärtige Korruption, das weiterhin praktizierte Kastensystem, das 70 Prozent der Bevölkerung benachteiligt, die Unterdrückung der Frauen, den Großgrundbesitz sowie die katastrophale wirtschaftliche Lage. Letztere macht eine funktionierende kommunale Selbstverwaltung unmöglich. Das endgültige Fass zum Überlaufen brachte das Verbot sozialer Netzwerke und Kurznachrichtendienste durch die Regierung.
Als Reaktion darauf haben sich die etablierten Eliten – die sozialdemokratische Kongresspartei und ein ganzes Konglomerat angeblich leninistischer oder maoistischer Parteien – noch enger zusammengeschlossen. Ihr oberstes Ziel scheint es zu sein, den Nationalkongress und damit ihre eigenen Einkommensquellen und Pfründe wiederherzustellen. Der Präsident, Ram Poudel, der sich selbst mit dem Titel "Seine ehrenwerte Exzellenz" betitelt, hat die Juristin Sushila Karki zur Übergangs-Regierungschefin ernannt und Neuwahlen für das Frühjahr 2026 in Aussicht gestellt. Derzeit patrouillieren Soldaten in den Straßen, um "Recht und Ordnung" wiederherzustellen.Für manche mögen diese Vorgänge verwirrend sein, da sie glaubten, in Nepal hätten Kommunisten die Macht. Zwar verfügten die sich maoistisch oder leninistisch nennenden Parteien zusammen mit der Kongresspartei über große Mehrheiten, die sogar für Verfassungsänderungen ausreichten. Doch die tatsächlichen Verhältnisse änderten sich kaum: Das Kastensystem blieb bestehen, Frauen wurden weiter unterdrückt, und Grundrechte wie die Meinungsfreiheit wurden immer weiter eingeschränkt. Die "Kommunisten" in Nepal ähneln in ihrer bürokratischen und kapitalistischen Ausrichtung eher der Regierungspartei Chinas.
Hinzu kommt, dass diese "kommunistischen" Parteien sowie der gesamte Regierungsapparat völlig überaltert sind; kaum ein führendes Mitglied ist unter 70. Sollte sich in Nepal nicht bald etwas Entscheidendes ändern, werden die Massen sehr schnell wieder auf die Straße gehen.
Fortschritt ist mit antikapitalistischer Politik möglich !
Redaktion Asien / Nepal, 23.10.2025
Antikapitalistische Politik nötig!
Wie viele kapitalistische Länder ist der Iran von einer Währungskrise betroffen. Der Rial hat in den letzten Jahren kontinuierlich an Wert verloren. Die iranische Zentralbank plante ursprünglich, vier Nullen von den Banknoten zu streichen, um den Umgang mit der Währung zu erleichtern. Diese Pläne wurden jedoch vorerst gestoppt und sollen nun überdacht werden.
Der Iran hat eine vergleichsweise sehr geringe Auslandsverschuldung. Auch die Inlandsverschuldung liegt mit etwa 35 Prozent des Bruttoinlandsprodukts im Verhältnis zu vielen europäischen oder amerikanischen Staaten auf einem moderaten Niveau.
Das Staatsdefizit entsteht vor allem durch die wirtschaftliche Aggression anderer Länder, die mit Sanktionen versuchen, das Land zu destabilisieren. Hinzu kommen massive militärische Angriffe, wie sie in diesem Jahr von Israel und den USA gegen den Iran geflogen wurden und hohe Schäden verursachten.
Dem Iran ist es zwar gelungen, diese wirtschaftlichen und militärischen Angriffe abzuwehren, jedoch um den Preis eines wachsenden Staatsdefizits. Dieses wird durch die Ausweitung der Geldmenge finanziert, also durch Kredite der Zentralbank an die Regierung. Diese Praxis wiederum ist eine Hauptursache für die fortschreitende Geldentwertung.
Die Betriebe im Iran sind in der Regel staatlich oder im Besitz staatlicher Institutionen wie Rentenkassen oder Banken. Versuche des Regimes zu privatisieren, scheiterten bisher am Mangel an privater Kapitalakkumulation im Land.
Milliardäre oder sonstiges Großkapital gibt es im Iran selbst nicht. Diese befinden sich seit langem im Ausland und haben oft Staatsbürgerschaften von Ländern wie den USA oder Großbritannien angenommen. Von dort aus unterstützen sie mutmaßlich die kapitalistische Opposition und die Aggression gegen den Iran.
Das Ziel der kapitalistischen Länder ist es, einen Umsturz im Iran herbeizuführen und die Ressourcen des Landes unter ihre Kontrolle zu bringen. Israel behauptete selbst, sein Geheimdienst stecke hinter angeblichen Protesten und stifte diese an.
Der Iran verfügt über große Ressourcen und könnte diese nutzen, um Mindestlöhne und Sozialleistungen deutlich zu erhöhen. Die Mehrheit der Bevölkerung, vor allem die sogenannten kleinen Leute, dürfte zum Regime stehen. Eine Demonstration von 100.000 Menschen in der Hauptstadt Teheran wäre angesichts von über neun Millionen Einwohnern verhältnismäßig klein. Auf Bildern waren jedoch allenfalls einige Tausend zu sehen, weshalb das Regime gelassen reagiert.
Privatisierungen und kapitalistische Politik sind der falsche Weg. Die Wirtschaft muss auf den vorhandenen Ressourcen basieren und die Produktion sich am Bedarf der Menschen orientieren. Es bedarf bedingungsloser Einkommen, damit sich die Menschen durch freiwillige Arbeit einbringen und Verantwortung übernehmen können. Importe können durch Exporte ausgeglichen werden.
Kapitalistische Länder wie die USA oder Frankreich sind hingegen hoch verschuldet und pfeifen aus dem letzten Loch.
Die Überfälle auf den Iran und die Ausplünderung seiner Ressourcen werden sie nicht retten, so wie sie sich auch die Zerstörung des Iraks, Libyens oder anderer Länder nicht retten konnten. Die Menschen im Iran wissen das sehr gut. Der Kapitalismus kann nur einer kleinen Minderheit etwas bieten, während die Massen verelenden würden.
Redaktion Asien, Iran, 31.12.2025
Israel greift Iran an:
Ein weiterer Krieg der Kapitalisten !
In der Nacht zum Freitag, dem 13. Juni 2025, hat das israelische Regime massive Angriffe auf den Iran durchgeführt. Raketen und Bomber trafen Militärstützpunkte, Atomanlagen sowie Wohngebiete, in denen sich angeblich – oder tatsächlich – iranische Militärführer aufhielten. Zudem sollen Drohnen von Agenten aus Verstecken im Iran selbst für Anschläge genutzt worden sein.
Mit diesem Angriff hat das israelische Regime einen weiteren Krieg entfacht – nachdem es bereits Völkermord in besetzten Gebieten verübt und Länder wie den Libanon oder Syrien regelmäßig attackiert.
Kapitalismus in der Krise: Kriege als verzweifelter Ausweg
Die Lage des globalen Kapitalismus ist äußerst prekär. Sogar die zuvor unter fadenscheinigen Vorwänden geführten Vernichtungskriege gegen den Irak, Afghanistan, Libyen, Somalia und bereits früher gegen den Iran endeten in Niederlagen. Das israelische Regime und seine Helfer – insbesondere in den USA und Deutschland – stehen international wegen ihrer verbrecherischen Politik zunehmend in der Kritik.
Kriege sind teuer und schaden dem Geschäft. Doch der kapitalistische Wachstumszwang treibt die Herrschenden immer wieder in neue Konflikte. Der aktuelle Angriff auf den Iran zielt darauf ab, das Land zu destabilisieren, innere Konflikte zu schüren und es so zu schwächen. Kein Staat – nicht einmal konkurierende Mächte wie die BRICS-Staaten – soll dem Kapital und seiner Systemlogik widerstehen können.
Iran als Ziel imperialistischer Destabilisierung
Bereits seit Jahren bereitet der Westen im Iran Terrorbanden vor – sowohl von Westen (Irak) als auch von Osten (Pakistan, Afghanistan) aus. Doch das iranische Regime und die Widerstandskraft der Bevölkerung dürfen nicht unterschätzt werden. Ein Gegenschlag mit Raketen oder von U-Booten aus könnte Israel treffen. Länger andauernde Kampfhandlungen, insbesondere bei einer Blockade der strategisch wichtigen Straße von Hormus, würden die Kapitalisten teuer zu stehen kommen und die globale Systemkrise weiter verschärfen.
Zudem besteht die Gefahr, dass Verbündete des Iran oder Gegner Israels in den Konflikt eingreifen.
Kriege beschleunigen das Ende des Kapitalismus – doch wir brauchen eine Alternative
Kriege lösen keine Probleme des Kapitalismus – sie beschleunigen nur seinen Untergang. Was wir brauchen, ist ein Wirtschaftssystem, das sich an den Bedürfnissen der Menschen und den Menschenrechten orientiert – nicht an Profit und Ausbeutung. Nur so können wir globale Probleme gemeinsam bewältigen.
Redaktion Friedenspolitik / Internationales, 13. Juni 2025
Überfall auf den Iran:
Anders als noch im „12-Tage-Krieg" von 2025 konnte der Iran dank moderner Abfangraketen und Kampfflugzeuge die Lufthoheit über dem eigenen Land behaupten. Weitere Gefechte finden im Irak und im Libanon statt, wo pro-iranische Milizen in die Offensive gegangen sind bzw. Widerstand leisten.
Neben der faktischen Ausschaltung der US-Basen am Golf hat der Iran auch die strategisch wichtige Straße von Hormuz gesperrt, was den globalen Handel erheblich stört. Darüber hinaus wurden Ölförderanlagen und Pipelines in der Golfregion durch Drohnen zerstört. Unklar bleibt, wer dafür verantwortlich ist – Angreifer und iranische Verteidiger beschuldigen sich gegenseitig.
Wirtschaftlich ist der Schaden bereits jetzt enorm, mit unabsehbaren Folgen. Entscheidend dürfte sein, wer über mehr Munition verfügt. Sollten dem Regime Netanjahu/Trump die Abfangraketen ausgehen – wie bereits im Vorjahr – und der Iran über ausreichend Drohnen und Raketen verfügen, könnten die Angreifer ihren Krieg verlieren.
Falls Saudi-Arabien und/oder die Türkei den Krieg gegen Iran an Stelle der jetzigen Angreifer führen würden, wäre das eine Rettung für diese – doch damit ist nicht zu rechnen. Je länger der Konflikt andauert, desto schwieriger wird die Lage für die Angreifer. Die Zukunft der Golf Kapitalisten und Monarchen ist ungewiss da Sie abgeschnitten sind.
Ökonomisch zeichnet sich ein Desaster für die kapitalistische Weltwirtschaft ab. Die Preise steigen drastisch, zahlreiche Pleiten sind zu befürchten. Die kapitalistische Krise wird sich im Gefolge des Krieges erheblich zuspitzen.
Redaktion Internationales / Iran, 5. März 2026
Bauernopfer Assad:
Machtübergabe in Syrien !
Redaktion, 9.12.2024
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