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Außerdem sind wir daran interessiert, alle Antikapitalistinnen und Antikapitalisten zu vernetzen, um diese Richtung zu stärken. Jede und Jeder von euch kann einen Beitrag leisten. Antikapitalismus ist die Zukunft!
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Jean-Luc Mélenchon wird bei den Präsidentschaftswahlen in Frankreich 2027 erneut kandidieren. Seine Chancen auf einen Sieg stehen besser denn je – entsprechend polemisiert die kapitalistische Presse auch in Deutschland gegen ihn.
Mélenchon hat sich weiterentwickelt und aus früheren Wahlkämpfen viel gelernt. Mit der gestärkten Partei La France insoumise (LFI) und Koordinator Manuel Bompard hat er nun ein sehr starkes Team hinter sich. Der Wahlkampf hat bereits begonnen; unter Programm- und Organisationssekretärin Clémence Guetté wird er intensiv für die weitere Mitgliedergewinnung und politische Bildung genutzt. Die Redaktion Frankreich wünscht viel Erfolg!

13.000 + Boni?
Nur ein Beispiel: Schätzungen zufolge erhält die DGB-Vorsitzende Fahimi laut allgemeinem Anstellungsvertrag des DGB monatlich 13.000 Euro zuzüglich Sonderzahlungen. Hinzu kommen Aufsichtsratsposten und Nebeneinkünfte – und natürlich Einkünfte aus Vermögen, das auf mehrere Millionen geschätzt wird und sich je nach Anlage selbstständig extrem vermehrt.
Diesen Leuten geht es sehr gut, und da wundert es überhaupt nicht, dass auch zum Maifeiertag 2026 für sie die wichtigsten Probleme überhaupt kein Thema sind. Kriege, Aufrüstung, Völkermorde, Umweltzerstörungen, kapitalistischer Zusammenbruch, wachsende Großvermögen, Nazis usw. – all das tangiert sie nicht. Sie gehören eben nicht zur Arbeiterklasse, wie Marx diese analysiert hat, sondern zur politischen Bürokratie und zum Kleinkapitalistentum. Die Interessen dieser Schichten und Klassen haben natürlich nichts mit denen der Arbeiterklasse zu tun.
Wenn der Kapitalismus in die Krise mit Massenentlassungen, Pleiten usw. gerät, wollen sie ihre gescheiterte Politik schnell als „Lösung" präsentieren, um das System zu retten. Antikapitalisten klären über dieses System auf sowie über die Notwendigkeit und die Möglichkeiten, es zu ersetzen. Imperative Mandate und Posten, bei denen Funktionäre nicht mehr als der Durchschnitt verdienen dürfen, sind eine wichtige Forderung.
Wir müssen das kapitalistische System nicht retten – was sowieso unmöglich ist. Wenn es, wie in unseren Tagen, endgültig kaputtgeht, dann ist das eben so. Wir haben ein besseres System und eine bessere Gesellschaft.
Redaktion Dialektischer Materialismus, 3.5.2026
Gegen die Unterstützung des Völkermordregimes:
Die Petition zwingt die EU-Kommission, das Thema „Abbruch der Beziehungen zu Israel" auf die Tagesordnung zu setzen.
Durch die Aktion wird über das Thema aufgeklärt und Druck ausgeübt. Länder wie Spanien, Italien, Kroatien, Slowenien und weitere haben sich deutlich von der Völkermord- und Kriegspolitik der Regime in Tel Aviv und Washington distanziert.
Wir müssen weiter Druck machen, denn täglich werden massenhaft weitere unschuldige Menschen ermordet!
Redaktion Europa, 14.4.2026
Am 8 Mai 2026 ist bundesweit ein weiterer Aktionstag gegen die Wehrpflicht und weitere Kriegsvorbereitungen.
Antikapitalisten sind dabei und unterstützen die Aktionen wie den Schulstreik, Demonstrationen und Informationsveranstaltungen. Kapitalismus endet immer im Krieg weil dieses System ein Schuldenkettenbrief ist und am Ende ist.
Der Rundbrief wurde verschickt und kann im Bereich Organisation Internes gelesen weden.
Redaktion Organisation, 4.4.26
Allgemeine Volksbewaffnung im Libanon?
Die israelische Armee hat in den letzten Wochen dreimal versucht, in den Libanon einzumarschieren. Die Angriffe erfolgten sowohl aus bereits früher besetzten Gebieten im Südlibanon, von syrischem Gebiet aus als auch von Nordisrael selbst. Dabei kamen Panzer sowie zahlreiche Hubschrauber und Luftlandetruppen zum Einsatz.
Libanesische Milizen wehrten jedoch alle Angriffe ab. Aus Hinterhalten heraus zerstörten sie mehrere Panzer und umzingelten die angreifenden Verbände. Die israelischen Truppen mussten sich unter größeren Verlusten zurückziehen. Berichten zufolge soll dabei auch der Sohn des israelischen Finanzministers Smotrich schwer verletzt worden sein.
Neben den Bodenoffensiven greift Israel den Libanon verstärkt mit Raketen an. Hunderttausende Menschen sollen sich im Großraum Beirut auf der Flucht befinden. Die Milizen ihrerseits schlagen mit moderneren Raketen zurück. Getroffen wurden unter anderem israelische Militärstützpunkte, Aufmarschgebiete, Geheimdienstzentren und Energieanlagen.
In den vergangenen zwei Jahren hatten israelische und US-amerikanische Geheimdienste wiederholt behauptet, die libanesischen Milizen seien erheblich geschwächt worden – was sich nun als offensichtlich falsch erwiesen hat. Es liegt nahe, dass Kämpfer aus Syrien in den Libanon geflohen sind und sich dort den Milizen angeschlossen oder eigene Einheiten gebildet haben. Auch Techniker, Fachkräfte für Raketen- und Tunnelbau sowie andere Spezialisten könnten aus Syrien in den Libanon gelangt sein.
Jedenfalls hat sich der Libanon für Israel als ernstzunehmender Gegner erwiesen. Dies umso mehr, als Israel flächenmäßig etwa mit dem Bundesland Hessen vergleichbar ist und seine Truppen bereits durch den Völkermord in besetzten Gebieten sowie durch den Angriffskrieg gegen den Iran gebunden sind. Israel hat inzwischen weitere 100.000 Reservisten einberufen – Personen, die zwar eine militärische Ausbildung durchlaufen haben, aber eigentlich Zivilisten sind. Die Stimmung der israelischen Truppen könnte kippen, wenn sich der Wind im Lande gegen das derzeitige Regime dreht.
Ursprünglich hatte die israelische Regierung behauptet, die libanesische Armee sei dabei, die Milizen der Hisbollah zu entwaffnen. Doch diese zeigt sich davon unbeeindruckt und fordert stattdessen geeignete Waffen, um die Landesgrenzen zu verteidigen. Auch bei anderen politischen Kräften und ihren Milizen scheinen Israel und die USA in Misskredit geraten zu sein – angesichts der menschenunwürdigen Zustände, die sie nach Syrien und in die palästinensischen Gebiete gebracht haben, kaum verwunderlich.
Berichten zufolge wurden im Grenzgebiet auch Dorfbewohner verschiedener Konfessionen und kultureller Hintergründe bewaffnet und leisten nun Widerstand gegen eindringende Truppen. Man kann daher von einer allgemeinen Volksbewaffnung in Teilen des Libanon sprechen.
Ergänzung am 31 März: Auch 3 Wochen nach erscheinen dieses Artikels hat sich das Lagebild im Libanon nicht geändert.
Redaktion Libanon, 12. März 2026
Linker Landtagswahlkampf in Baden-Württemberg:
Die Bundesvorsitzende Ines Schwerdtner erklärte in Berlin, Die Linke Baden-Württemberg sei zwischen CDU und Grünen, also zwischen zwei konservativen und liberalen Parteien, „zerrieben" worden. Diese Einschätzung greift jedoch zu kurz. Eine Partei kann nur dann zwischen anderen zerrieben werden, wenn sie selbst keine grundsätzliche Opposition zum politischen und wirtschaftlichen System darstellt und die Regierungsparteien in dieser Hinsicht nicht herausfordert.
Eine gesellschaftliche Debatte zu zentralen Themen hat Die Linke im Wahlkampf nicht angestoßen. Sie tritt weder für imperative Mandate noch für Demokratie in der Wirtschaft ein. Nicht einmal das Thema Basisdemokratie oder die Finanzierung notleidender Kommunen wurde aufgegriffen – obwohl zahlreiche Gemeinden betroffen sind und ab Spätsommer mit Haushaltssperren rechnen müssen.
Im Zuge einer allgemeinen Politisierung verzeichnet Die Linke zwar Zulauf, doch nach Erfahrungen mit der Partei führt dies zwangsläufig zu Frustration. Zwar behauptet man, keine Gelder von Konzernen anzunehmen, doch das in ehemalige und heutige Privatfirmen geflossene SED-Vermögen kontrolliert noch immer die Partei. Hinzu kommen Großspenden an einzelne Abgeordnete wie Gregor Gysi, der zu den Großverdienern im Bundestag zählt. Auch in der Linken bestimmt letztlich das Kapital – was sie zu einer kapitalistischen Partei macht, die als solche scheitern muss.
Plakatiert wurde für „gute Arbeitsplätze", was nahelegt, dass Die Linke wieder nichts gegen die „Rettung" kapitalistischer Konzerne wie Daimler und Porsche einzuwenden hat – deren gut bezahlte Aktionäre und Mitarbeiter die Partei allerdings ebenso wenig wählen. Auch bei der Forderung nach Mietendeckel blieb die Partei konkrete Vorschläge schuldig.
Auch das BSW, das als populistischer Ableger der Linken gilt und 1,4 Prozent erzielte, ist die Partei nicht losgeworden
Unter diesen Umständen konnte die Redaktion die Wahl der Linken nicht empfehlen. Die für sie abgegebenen Stimmen fallen je zur Hälfte CDU und Grünen zu, der Rest geht an die AfD und in geringerem Maße an die SPD – ein erwartbares Ergebnis.
Wie geht es weiter im Südwesten? Als Grenzregion zu Frankreich kamen von dort in der Vergangenheit oft politische Impulse, die zunächst die Linke im Südwesten und später ganz Deutschland inspirierten. Derzeit kämpft dort La France Insoumise (LFI, dt. „Das ungebeugte Frankreich") als stärkste Kraft einen ehrlichen Kampf, der auch auf die Nachbarländer ausstrahlt. Im Zuge des Niedergangs des Kapitalismus wird dies auch die politische Landschaft in Deutschland verändern und antikapitalistische Themen auf die Tagesordnung setzen.
Redaktion Baden-Württemberg, 12. März 2026
„Justizreform" der Rechtsregierung gestoppt:
Die deutschen Landesregierungen haben zudem großen Einfluss auf Polizei und Justiz, während Politiker im Bund und in den Ländern zusätzlich
„Immunität" vor Ermittlungen und Strafverfolgung genießen. So kommt es, dass schwere Straftaten wie Anschläge oft von Personen verübt werden, die Verbindungen zu deutschen oder anderen staatlichen Diensten hatten.Redaktion Italien, 27.3.2026
Landtagswahl in Baden-Württemberg
Bei der Landtagswahl am gestrigen 8. März 2026 ist ein großer Teil der Wahlberechtigten nicht im neuen Landtag vertreten.
Die größte Gruppe bilden die Nichtwähler mit 30,4 Prozent. Ungültige Stimmen – ob bewusst oder nicht abgegeben – werden mit 0,9 Prozent angegeben. Während sich die Anteile der Nichtwähler und der ungültigen Stimmen auf alle Wahlberechtigten beziehen, beziehen sich die Ergebnisse der Parteien nur auf die abgegebenen und gültigen Stimmen.
Von diesen abgegebenen und gültigen Stimmen sind jedoch 15,2 Prozent zusätzlich nicht im Parlament vertreten, da zahlreiche Parteien an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert sind. Darunter: Die Linke und die FDP mit jeweils 4,4 Prozent, die Freien Wähler mit 1,9 Prozent, das BSW mit 1,4 Prozent, Volt mit 0,9 Prozent, die Tierschutzpartei mit 0,9 Prozent sowie elf weitere Parteien, die meist jeweils gut über 0,1 Prozent erzielten.
Die Nichtwähler sind damit klar die stärkste Wählergruppe. Ihr Anteil an den Wahlberechtigten beträgt 30,4 Prozent, während die beiden Regierungsparteien lediglich auf etwa 20 Prozent Anteil an den Wahlberechtigten kommen.
Ein großer Teil der Wahlberechtigten ist also nicht im neuen Landtag vertreten. Doch warum ist das bedeutsam? Die Wahl unter kapitalistischen Bedingungen gibt Hinweise darauf, wie stark der Rückhalt einer neu zu bildenden Regierung zu einem bestimmten Zeitpunkt ist. Dieser Rückhalt ist gering – zumal oft taktisch gewählt wurde, um das größere Übel mit dem kleineren zu verhindern.
Die beiden alten und neuen Regierungsparteien, Grüne und CDU, stützen sich auf das etablierte politische System – mit Parteispenden, Posten und Einkünften in der Landesregierung, in Landesunternehmen und auf kommunaler Ebene sowie durch Firmen und Beschäftigte, die von ihrer Tätigkeit profitieren.
Beide Parteien sind konservativ ausgerichtet. Wenn ihr System, der Kapitalismus, in die Krise gerät, brauchen sie Sündenböcke – Geflüchtete und andere gesellschaftlich Benachteiligte. So sprach der scheidende Ministerpräsident Kretschmann von "Horden männlicher Einwanderer", die nicht in Städten, sondern in der "Pampa" interniert werden müssten. Auch sein voraussichtlicher Nachfolger Özdemir "glänzte" im Wahlkampf mit derart unsäglichen Parolen, wodurch die rechtsextreme AfD bestärkt wird.
Ihr System, der Kapitalismus, befindet sich jedoch in seiner Endkrise, was längst auch auf das "Ländle" durschlägt. Das Bewusstsein der Massen wird sich antikapitalistisch entwickeln und die Geschichte anders schreiben. Die Demokratisierung des politischen wie auch des wirtschaftlichen Systems ist überfällig!
Eine Kritik am Auftreten der Linken und anderer Parteien und möglichen Alternativen folgt in einem gesonderten Artikel.
Redaktion Baden-Württemberg, 9. März 2026
Raub russischen Staatsvermögens scheitert:
Dieses Vorhaben ist auf dem EU-Gipfel jedoch gescheitert. Die rund 210 Milliarden Euro können nicht verwendet werden, da Staaten wie Ungarn, die Slowakei und andere dagegen gestimmt haben.
Nun will die Mehrheit der EU-Staaten zunächst selbst einen Kredit von 70 Milliarden Euro für die Ukraine aufnehmen, damit das Selenskyj-Regime im nächsten Jahr seinen Kreditverpflichtungen vorerst nachkommen und keine Zahlungsunfähigkeit erklären muss. 70 Milliarden sind natürlich viel weniger als die geplanten 210 Milliarden. Außerdem ist dies ein gefährlicher Präzedenzfall, denn es wird klar, dass die EU-Politik nicht von allen Staaten mitgetragen wird.
Darüber hinaus hat Russland inzwischen Klagen erhoben und fordert die Herausgabe der eingefrorenen Staatsvermögen.
Von einem militärischen oder politischen „Siegfrieden" der kriegstreibenden Staaten kann natürlich keine Rede sein. Auch die wirtschaftlichen „Sanktionen" treffen die kapitalistische Wirtschaft Europas erheblich stärker als die Russlands.
Der EU-Gipfel war eine Schlappe für die Kriegstreiber, die nun sehen müssen, wie sie ihren Krieg und die Niederlage finanzieren. Frieden wäre deutlich besser und billiger gewesen!
Redaktion Europa, 19.12.2025
Unterschriftensammlung gegen Völkermordregime:
Wir bauen eine Bewegung von Millionen europäischer Bürger auf, die Gerechtigkeit für Palästina und ein Ende der Komplizenschaft der EU mit Israel fordern.
Der Link zur Online Unterschrift: https://www.justiceforpalestine.eu/
Redaktion Israel / Palästina, 22.1.2026
Irak gegen USA und Israel:
Widerstand wächst!
Seit dem hinterhältigen Angriffskrieg des israelischen und US-amerikanischen Regimes gegen den Iran wächst der Widerstand im Irak enorm.
Stützpunkte und Einrichtungen der USA im Irak werden regelmäßig angegriffen. Die Regierung in Bagdad fordert seit Langem den Abzug des US-Militärs aus dem Land und hat diese Forderung angesichts der aktuellen Ereignisse bekräftigt. Milizen im Süden des Irak verbünden sich nun offen mit dem Iran und führen Krieg.
Im kurdischen, autonomen Norden haben sowohl die dortige Verwaltung als auch deren Truppen, die Peshmerga, die USA verurteilt und Angriffe gegen den Iran untersagt. Auch die Sozialistische Partei Kurdistans und verschiedene andere Gruppen stellen sich gegen die USA und Israel. Spekulationen und Gerüchte, dass Terroristengruppen der kurdischen Exiliraner in den Iran einmarschieren würden, sind verstummt.
Europäische NATO-Staaten haben ihre militärischen Einheiten aus dem Irak abgezogen.
Der Irak ist ein großes Land mit etwa 50 Millionen Einwohnern. Die Menschen haben die Verbrechen der kapitalistischen US-Regime gegen die Bevölkerung dort nicht vergessen.
Ein Angriff vom irakischen Territorium aus gegen den Iran ist derzeit unwahrscheinlich. Der Widerstand breitet sich eher in Richtung der Golf-Monarchien und Syrien aus.
Redaktion Irak, 31.3.2026
Überfall auf den Iran:
Zur militärischen Bilanz nach sechs Tagen
Seit dem Angriff des Trump-Netanjahu-Regimes sind heute fast sechs Tage vergangen. Der Krieg dauert an – es steht sozusagen unentschieden. Beide Seiten haben eine Reihe von Schiffen, Flugzeugen und Drohnen des Gegners abgeschossen oder versenkt. Raketen haben im Iran größere Schäden angerichtet; zugleich gibt es schwere Zerstörungen auf US-Militärbasen am Golf, insbesondere in Bahrain, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar, Irak und Saudi-Arabien.Anders als noch im „12-Tage-Krieg" von 2025 konnte der Iran dank moderner Abfangraketen und Kampfflugzeuge die Lufthoheit über dem eigenen Land behaupten. Weitere Gefechte finden im Irak und im Libanon statt, wo pro-iranische Milizen in die Offensive gegangen sind bzw. Widerstand leisten.
Neben der faktischen Ausschaltung der US-Basen am Golf hat der Iran auch die strategisch wichtige Straße von Hormuz gesperrt, was den globalen Handel erheblich stört. Darüber hinaus wurden Ölförderanlagen und Pipelines in der Golfregion durch Drohnen zerstört. Unklar bleibt, wer dafür verantwortlich ist – Angreifer und iranische Verteidiger beschuldigen sich gegenseitig.
Wirtschaftlich ist der Schaden bereits jetzt enorm, mit unabsehbaren Folgen. Entscheidend dürfte sein, wer über mehr Munition verfügt. Sollten dem Regime Netanjahu/Trump die Abfangraketen ausgehen – wie bereits im Vorjahr – und der Iran über ausreichend Drohnen und Raketen verfügen, könnten die Angreifer ihren Krieg verlieren.
Falls Saudi-Arabien und/oder die Türkei den Krieg gegen Iran an Stelle der jetzigen Angreifer führen würden, wäre das eine Rettung für diese – doch damit ist nicht zu rechnen. Je länger der Konflikt andauert, desto schwieriger wird die Lage für die Angreifer. Die Zukunft der Golf Kapitalisten und Monarchen ist ungewiss da Sie abgeschnitten sind.
Ökonomisch zeichnet sich ein Desaster für die kapitalistische Weltwirtschaft ab. Die Preise steigen drastisch, zahlreiche Pleiten sind zu befürchten. Die kapitalistische Krise wird sich im Gefolge des Krieges erheblich zuspitzen.
Redaktion Internationales / Iran, 5. März 2026
Neuorganisation der Internetseiten
Liebe Leserinnen und Leser,
unsere Internetseiten entwickeln sich weiter. Aufgrund der wachsenden Anzahl an Artikeln wird eine Umorganisation notwendig.
In den letzten Monaten wurden bereits unter der Rubrik „Internationales“ neue Unterrubriken für alle Kontinente wie Afrika, Südamerika, Asien usw. eingerichtet.
Dieser Prozess wird fortgeführt: Auch die Artikel aus europäischen Ländern werden eine entsprechende Oberrubrik erhalten und dorthin verschoben.
Artikel aus einzelnen Staaten werden in die jeweilige Unterrubrik des betreffenden Kontinents einsortiert.
Die Seite „Internationales“ bleibt erhalten, enthält dann jedoch nur noch Verweise auf die Rubriken der Kontinente.
Dies ist auch deshalb sinnvoll, weil die Seite bereits den Titel „Antikapitalist International“ trägt und die entsprechenden Artikel nun nach Kontinenten und innerhalb dieser nach Staaten untergliedert werden.
Alle neuen Artikel aus allen Rubriken erscheinen wie gewohnt über die Startseite oder die Seite „Nachrichten“.
Die Oberrubriken wie „Organisation“ und „Dialektischer Materialismus“ bleiben bestehen.
„Soziales“ wird nach aktuellem Plan als Hauptrubrik mit allgemeinen Forderungen beibehalten.
Die meisten der dortigen Artikel werden jedoch voraussichtlich in eine Unterrubrik von „Europa und Deutschland“ verschoben.
Zusätzlich ist geplant, das Menü farblich abzustufen – also für Oberrubriken, mittlere Ebenen und untere Ebenen jeweils verschiedene Farben zu verwenden.
Wenn das erledigt ist wird auch das neue Seitenlogo eingefügt werden. Tipps und Anregungen sind weiterhin gerne gesehen.
Die Redaktion wünscht weiterhin viel Freude beim Lesen auf den bald übersichtlicher und kompakter gestalteten Internetseiten!
Massendemonstrationen in den USA:
Keine Könige !
Gestern demonstrierten in den USA unter dem Motto "No Kings" viele Millionen Menschen gegen Trump, wahrscheinlich die größte Bewegung der USA und der Menschheitsgeschichte. Alle Plätze in den Großstädten und kleineren Städten waren mit Demonstranten überfüllt. Unter anderem ruft Chicagos Bürgermeister Brandon Johnson zu einem Generalstreik gegen die „Tyrannei" Trumps und die Gier der Superreichen auf. Schätzungsweise 300.000 Menschen strömten zum „No Kings"-Marsch auf die Straße von Chicago und leisteten damit entschiedenen Widerstand gegen die „Operation Midway Blitz" der Regierung gegen die Stadt.
Antikapitalist USA / Chicago, 19.10.2025

Ukraine vor dem Bankrott:
Gewerkschaften werden enteignet!
Bereits 2022 hatte die Redaktion dargelegt, dass die Ukraine als Staat nicht überlebensfähig ist
https://www.antikapitalist.eu/ukraine_staatspleite.html
Nun verschärft sich die Lage dramatisch: Das ukrainische Regime sieht sich gezwungen, sogar das Vermögen der Gewerkschaften zu beschlagnahmen – inklusive aller ihrer Immobilien. Als Vorwand wird behauptet, die Gewerkschaften seien „kriminell". Funktionäre wie Grygoriy Osovyi wurden verhaftet und angeklagt. Die Gewerkschaftshäuser, oft große Gebäude in zentralen Lagen, sind bereits konfisziert worden.
Dabei haben die ukrainischen Gewerkschaften und der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB), in dessen Exekutivrat Osovyi sitzt, das Regime stets unterstützt. Doch nun gelten sie dem ukrainischen Bandera-Regime als überflüssig – das dringend benötigte Geld soll in die Staatskasse fließen.
Proteste bleiben nicht aus: Sowohl der EGB als auch Gewerkschaften wie die Schweizer UNIA oder der Österreichische ÖGB wehren sich. Doch die Entwicklung bestätigt die Analyse dieser Redaktion: Die Gewerkschaften stehen vor den Trümmern ihrer eigenen Politik.
Kapitalismus im Todeskampf: Er frisst seine eigenen Kinder
Die Enteignungen sind eine Warnung: Der Kapitalismus in der Krise wendet sich gegen seine einstigen Unterstützer – nicht nur in der Ukraine. Unter dem Vorwand von „Anti-Russland-Sanktionen" wird die Meinungsfreiheit immer weiter eingeschränkt, Andersdenkende werden verfolgt. Sogar „Linke", die das ukrainische Regime unterstützt haben, müssen nun erkennen, wie fatal ihre Haltung war – sowohl gegenüber diesem Regime als auch gegenüber dem Kapitalismus insgesamt.
Nachdem bereits linke Parteien und Kirchen verboten und enteignet wurden, sind nun auch die Gewerkschaften an der Reihe. Doch die Menschen können sich dieses menschenfeindliche System nicht mehr leisten. Die Redaktion wird Wege zu seiner Überwindung aufzeigen.
Internationaler Aufruf zu Protestaktionen !
Die ganze Welt protestiert massenhaft gegen die illegale Besetzung palästinensischer Gebiete, gegen die Apartheit und den Völkermord dort. Auch in Deutschland sind dieses Wochenende wieder zahlreiche Aktionen und Demonstrationen in vielen Orten angekündigt. Beteiligt euch, kommt zu den örtlichen Veranstaltungen und bringt euch wenn nötig auch z.B. als OrdnerInnen, RednerInnen oder DemoanmelderInnen ein. Gemeinsam für Gleiche Rechte für alle Menschen, Nieder mit Apartheit, Krieg und Kapitalismus !

Buchtipp:
Die Redaktion kommt gerne der Bitte des Autors nach und veröffentlicht den Buchtip. Es geht um die Trend Online Zeitung und das Onlinportal Infopartisan in Berlin, auf dem wir einige Jahre selbst veröffentlichen durften. Das Projekt war Strömungsübergreifend und förderte einen Austausch der verschiedenen Gruppen und Autoren.
Das Buch ist für 10 € erhältlich oder für 5,99 € als E-Book.
Bestellungen über diesen Link https://buchshop.bod.de/buendnisse-und-wendepunkte-karl-heinz-schubert-9783819226649
Abgelegt im Bereich Die Linken, 14.6.2025

Spenden in Bitcoin möglich !
Die AKI (Antikapitalist International) hat ein Spendenkonnto für Bitcoin eingerichtet.
Die Redaktion stellt hochwertigste Texte und Analysen vom Antikapitalistischen Standpunkt aus kostenlos zur Verfügung, total Unabhängig von irgendwelchen Geldgebern. Die Seiten sind auch vollkommen Barierefrei und ohne jegliche Werbung oder Kekse. Die Artikel dürfen kostenlos übernommen und verbreitet werden, lediglich der Autor oder unsere Seiten sind als Referenzangabe erwünscht.
Wer zur Deckung der Unkosten für die ehrenamtliche Arbeit beitragen möchte, kann dies nun auch via Bitcoin tun. Die Spender sind dadurch wenn gewünscht anonym und können von unserer Seite aus nicht ermittelt werden.
Redaktion Internes, Kampffonds, 21.7.2025

Liebe Leserinnen und Leser,
die Seiten von Antikapitalist International werden ständig aktualisiert und auch umorganisiert.
Unsere Startseite enthält seit einiger Zeit als Schwerpunkt therotisches, grundsätzliches und methodisches.
Unsere Nachrichtenseite enthält mehr aktuelle Information, Berichte, Termine, Organisatorisches usw. Beide Seiten verlinken in die betreffenden Rubriken, die auch als Archiv fungieren.
Beide Bereiche erscheinen uns sehr wichtig und es gibt dort jeweils auch immer neues und aktuelles. Aufgrund der großen Zahl von eingestellten Artikeln, die alle aktuell und lesenswert sind, wurden diese Hauptseiten getrennt wodurch eine gegenseitige Überlagerung der Bereiche vermieden wird.
Redaktion und Herausgeber wünschen weiterhin viel Spaß beim lesen.

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