Hier ist der Bereich Marokko auf Antikapitalist International. Kritiken, Informationen und Artikel können gerne an Redaktion@Antikapitalist.EU geschickt werden.
Politikerpanik wegen „Flüchtlingen": Marokkos Jugend formiert sich! Seit Tagen sind Politiker in ganz Europa im Panikmodus, weil angeblich Zehntausende „Flüchtlinge" die spanische Exklave Ceuta an der nordafrikanischen Küste überlaufen haben. Dabei war von Anfang an klar, dass es sich nicht um Menschen auf der Flucht handelte, sondern um Jugendliche, die aufgrund eines Gerüchts nach Ceuta wollten. Niemand trug eine Reisetasche, alle waren nur mit leichter, sauberer Freizeitkleidung unterwegs. Als sich das Gerücht als falsch herausstellte, kehrten die Jugendlichen zu ihren Familien zurück. Dennoch rief der Vorfall die politische Bürokratie in ganz Europa auf den Plan – nicht zuletzt, weil sie angesichts des Niedergangs ihres kapitalistischen Systems um ihre Pfründe fürchtet. So wollte Italiens rechtsgerichtete Regierungschefin Giorgia Meloni das Schengen-Abkommen zur Reisefreiheit mit Spanien aussetzen; Schweden und Dänemark schlossen sich an. Von anderer Seite wurden Verschwörungstheorien laut, die eine Aktion israelischer oder US-amerikanischer Geheimdienste vermuteten. Linke Politiker forderten schließlich, einen Teil der vermeintlichen „Flüchtlinge" in Deutschland aufzunehmen. Tatsache ist jedoch, dass die Jugend Marokkos die prekären Verhältnisse im Land immer kritischer betrachtet und sich zunehmend vernetzt. Der marokkanische König Mohammed VI. gehört mit einem geschätzten Vermögen von bis zu 5,7 Milliarden Euro zu den reichsten Personen Afrikas – und hat zudem Zugriff auf die öffentlichen Kassen. Den Menschen in Marokko, insbesondere der Jugend, geht es jedoch immer schlechter. Über zehn Prozent der Bevölkerung haben kein Einkommen, wovon vor allem junge Menschen betroffen sind. Statt etwas für die Bevölkerung zu tun, werden in Marokko prunkvolle Moscheen gebaut, um den Machtanspruch der feudalistischen und kapitalistischen Elite zu untermauern. König Mohammed VI. trägt in Marokko den Spitznamen „der Abwesende", da er sich angeblich fast ganzjährig in seinen Palästen nahe Paris und an anderen Orten im Ausland aufhält. Die Jugend vernetzt sich unterdessen immer stärker – und thematisiert dabei auch die neuen Verhältnisse und politischen Entwicklungen südlich von Marokko in den Sahel-Staaten. Dort werde viel für die Menschen getan: Energieversorgung, Gesundheitssystem, Güterversorgung und Einkommen hätten sich deutlich verbessert. Die Kumpanei des Marokkanischen Regimes mit Völkermördern und Kriegsverbrechern wird auch negativ gesehen, einige beteiligten sich an einer Demonstration mit Palästina Fahnen. Die Aktion von Ceuta mag zum Teil fehlgeleitet gewesen sein – doch die marokkanische Jugend wird sich ihrer Stärke bewusst und wird in nicht allzu ferner Zukunft die Bühne der Geschichte kraftvoll betreten. Redaktion Marokko, 2. August 2026
Flugblätter erstellt Die Redaktion hat erste Flugblätter erstellt und stellt sie zum Download bereit. Organisation / Materialien. Vorträge / Lesertreffen Die Redaktion bietet kostenlose Vorträge zu verschiedenen Themen an. Näheres ist im Bereich Organisation / Materialien zu lesen.
Rundbrief 7 / 26 Der Rundbrief nach Juli 26 wurde verschickt und ist auch im Bereich Organisation / Internes zu lesen.
Kontaktformular Kontakt zur Redaktion ist jetzt auch mit praktischem Formular möglich. Zum Formular
Bildergalerie Die Bilder sind aus technischen Gründen in den neuen Bereich Bildergalerie verschoben. Hier gibt es bald Kurzmeldungen und Hinweise. Internes
Weitere Nachrichten Sonstige Nachrichten sind auf der Nachrichtenseite
Kriegsverbrecher: Überfall der USA / Israel auf den Iran geht weiter: Iran und Friedensbewegung
Kapitalverbrecher: Höchste Kreise des Kapitals an Epsteins Verbrechen beteiligt Deutsche Bank
Neue Seiten: Seiten zum, Libanon, Irak und Jemen wurden im Bereich Asien eingerichtet. LibanonIrak Jemen
Antikapitalismus! Kapitalismus ist in tiefer Krise und muss ersetzt werden. Wirtschaft
Neue Seiten: Seiten zu Mexiko, China, und Kuba wurden im Bereich Asien und im Bereich Südamerika eingerichtet. MexikoChinaKuba