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Antikapitalist International Schweden
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Parlamentswahlen in Schweden:
Rechtsextreme verlieren!
Bei den Parlamentswahlen in Schweden am 13. September 2026 sind die rechtsextremen „Schwedendemokraten" die Wahlverlierer: Sie mussten mit einem Minus von 3 Prozentpunkten die größten Verluste hinnehmen und kommen nun auf 17,5 Prozent. Zudem fielen sie hinter die Konservativen zurück und sind jetzt nur noch die drittstärkste Fraktion im schwedischen Parlament. Die bisherige Regierung Schwedens aus Rechtsextremen und Konservativen – die 0,7 Prozentpunkte auf nunmehr 19,8 Prozent zulegten – hat keine Mehrheit im Parlament mehr.
Die Sozialdemokraten wurden trotz eines Verlusts von 2,3 Prozentpunkten mit nunmehr 28 Prozent wieder stärkste Partei im Parlament.
Venstre (Linksalternative) legte um 1,6 Prozentpunkte auf nunmehr 8,2 Prozent zu, die Grünen gewannen 1 Prozentpunkt hinzu und kommen auf 6,1 Prozent. Liberale, Christdemokraten und Zentrumspartei schafften mit geringeren Gewinnen ebenfalls den Sprung ins Parlament.
Die Wahlen zeigen eine moderate, aber tendenzielle Linksverschiebung – weg von den extremen Rechten hin zu den Konservativen. Beim linken Parlamentsflügel zeigt sich eine Verschiebung weg von den eher rechten Sozialdemokraten hin zu den etwas linkeren Parteien und den Grünen.
Wahrscheinlich werden die rechtsextremen „Schwedendemokraten" nun ihre Regierungsposten verlieren, und die Sozialdemokraten werden eine neue Regierung bilden – wobei Grüne, Liberale und auch die Linksalternativen als Koalitionspartner oder als „Dulder" in Frage
kommen.
Redaktion Schweden, 18.9.2026
Parlamentswahlen in Schweden 2026